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7. Mai: Tag der offenen Tür

Am Sonntag, dem 7. Mai, stehen die Türen von St. Matthias für die Öffentlichkeit offen.
Zwischen 14 und 17 Uhr stellt sich die ganze Einrichtung vor.
Sie wird in Zukunft aus drei Schulen bestehen: wie bisher, dem Gymnasium und dem Kolleg, die zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur) führen. Neu hinzu kommt die Fachoberschule Ausbildungsrichtung Sozialwesen mit dem Ziel der Fachhochschulreife (Fachabitur).
Der Schule angegliedert ist ein Wohnheim, in dem volljährige Schülerinnen und Schüler in einer engagierten Gemeinschaft von Christen leben können.
Am Tag der offenen Tür wird folgendes Programm geboten: Die Lehrerinnen und Lehrer präsentieren ihre Fächer und stehen für Gespräche zur Verfügung.
Wenn Sie sich für den Schulbesuch in St. Matthias interessieren, informieren wir Sie gerne über über unsere vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten und unsere Wege zur Hochschulreife informieren. Derzeitige Schülerinnen und Schüler berichten über ihre Erfahrungen an der Schule. Bei einer Führung durch die Schule und das Wohnheim können Sie die Räumlichkeiten kennenlernen.
Nicht zuletzt wird für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher gesorgt sein.
Die Leitung der Einrichtung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen Sie über Ihren Besuch!

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Fachoberschule (FOS) Sozialwesen

Mit dem Schuljahr 2017/18 startet die Fachoberschule St. Matthias (FOS) mit der Ausbildungsrichtung Sozialwesen.

Die Anmeldung für Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse Realschule ist ab sofort möglich!

Senden Sie uns dazu das Zwischenzeugnis und einen Lebenslauf.
Anschließend melden wir uns bei Ihnen und laden Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein!

Opens internal link in current windowWeitere Einzelheiten zur Fachoberschule St. Matthias

Opens internal link in current windowAnmeldungsformular

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Gemütliches Lesen in der Bibliothek

Um die 15.000 Medien hält die Schulbibliothek St. Matthias für die ungefähr 150 SchülerInnen bereit – eine stolze Zahl. Und damit Belletristik, umfängliche Fachliteratur sowie zwei Tageszeitungen in einem ansprechenden Ambiente genossen werden können, hat sich das Bibliotheksteam in Absprache mit Schul- und Stiftungsleitung entschlossen, sechs farbenfrohe und dazu noch ergonomisch wohlgeformte Sitzmöbel anzuschaffen.

Kurz vor Beginn der Osterferien wurde die Sendung ausgepackt und ausprobiert, und in einer Pause stellten sich einige SchülerInnen ganz zwanglos zur Verfügung, um an der Seite von Bibliothekschef Manfred Ingerl die Sitzgruppe einzuweihen – ohne Saft und Selters, dafür aber mit guten alten und neuen Druckerzeugnissen. „Anfangs waren wir skeptisch, aber nach ersten Sitzproben waren alle begeistert“, so der Tenor der Schülerschaft. Hintergedanke der Aktion: Das Team um Manfred Ingerl und Andreas Gleixner möchte den ‚Lernort Bibliothek‘ noch attraktiver machen und beweisen, dass man dort nicht nur Googeln und am PC Referate erarbeiten, sondern auch Neues (und Altes) zwischen Buchdeckeln entdecken kann. „Wir nehmen auch immer gerne Wünsche von Schülern und Lehrern für Neuanschaffungen entgegen, und wenn es der Etat erlaubt, werden die Wünsche auch umgehend erfüllt – ohne auf Weihnachten warten zu müssen.“

Die Bibliothek ist zwar in erster Linie eine Präsenzbibliothek, doch können zu festen Zeiten auch Bücher entliehen werden. „Wir wollen für das Lesen, für das Medium Buch werben, nicht zuletzt auch mit Lesungen wie am 01. Juni 2017, bei der Julie Heiland ihr neues Werk vorstellt“, so Studiendirektor Ingerl.

Und da diese gute alte Kulturtechnik ‚Lesen‘ in Zeiten von Smartphone und EBook immer mehr ins Hintertreffen zu geraten droht, probiert man es in Waldram mit Gemütlichkeit. „Wir hoffen auf zahlreiche friedliche Sitins – jeder ist eingeladen, unsere Bibliothek zu besetzen.“

Dieter Klug

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Weichenstellung für die Zukunft

Das altehrwürdige „Erzbischöfliche Spätberufenenseminar“, das Jahrzehnte lang in Waldram beheimatet war, verschwindet. Weder auf der Homepage noch auf den neuesten Flyern kommt es noch vor. Aufgelistet sind hingegen Gymnasium und Kolleg des zweiten Bildungswegs sowie die Fachoberschule. Als Nachfolger des Seminars erscheint die Einrichtung „Wohnen plus.“
Die Gründe für das Aus liegen auf der Hand. „Zuletzt hatten wir nur noch 13 Seminaristen“, erzählt Schulleiter Claus Pointner. Als er vor 34 Jahren seine Laufbahn in St. Matthias begonnen habe, seien es noch 120 junge Männer gewesen, die dort ihr Abitur nachholten, um katholischer Priester werden zu können. Den Anwärtern stand ein Wohnheim zur Verfügung. Ein Pfarrer begleitete sie als Seminardirektor auf ihrem Weg.
Aus Mangel an Interessenten entschloss sich die Erzdiözese München und Freising, Trägerin der 1927 gegründeten Einrichtung, im August vergangenen Jahres dazu, das Wohnheim auch für junge Männer zu öffnen, die keinen geistlichen Beruf anstreben (wir berichteten). Außerdem werden Frauen zugelassen. Allerdings sollten die Bewohner eine soziale Tätigkeit als Ziel haben, am liebsten innerhalb der katholischen Kirche. Wohnen plus“ nennt sich das Angebot, das sich an über 18-Jährige richtet, heute.
„Es geht um christliches Wohnen und Miteinander“, sagt Claus Pointner. Eine religionspädagogische Leiterin betreut das Heim. Natürlich steht es laut Pointner den männlichen Bewohnern immer noch offen, Priester zu werden. Sehr konservative junge Männer würden sich dort jedoch – vor allem wegen der Frauen – nicht mehr wohlfühlen. Für sie gebe es in Bayern nur noch das Seminar Fockenfeld im Bistum Regensburg.
Pointner blickt durchaus mit Wehmut zurück. Immerhin habe St. Matthias in den vergangenen Jahrzehnten 500 bis 600 angehende Priester hervorgebracht. Für sie stehe Waldram für einen „Lebensbruch“, eine große Umorientierung und sei ein Ort, an den sich die meisten heute noch gerne erinnern.
Doch der 63-jährige Oberstudiendirektor sieht auch optimistisch in die Zukunft. In den vergangenen Jahren habe man sich intensiv mit der Umstrukturierung und Neuausrichtung beschäftigt. Das erweiterte Wohnmodell und vor allem die Fachoberschule sieht Pointner als Chance. Die zweijährige FOS (11. und 12. Klasse) mit dem Zweig Soziales wird im September einzügig mit 20 Schülerinnen und Schülern an den Start gehen. Unterrichtet werden sie von den Lehrern des Spätberufenen-Gymnasiums St. Matthias (10. bis 12. Klasse) sowie einigen neuen Kräften. Derzeit führt die Schulleitung Aufnahmegespräche mit Schülern.
Voraussetzung ist die Mittlere Reife bei einem Mindestnotendurchschnitt von 3,5. Die Bewerber müssen – ebenso wie am Gymnasium und Kolleg – nicht unbedingt katholisch sein. „Wir suchen die Jugendlichen vielmehr nach ihrer Sozialkompetenz aus“, erklärt Pointner. Der Wunsch des Erzbistums sei es, dass die Absolventen im Anschluss an der katholischen Stiftungsfachhochschule in Benediktbeuern studieren, um dann in kirchlichen Einrichtungen wie Kindergärten oder Altenheimen zu arbeiten.
Als Konkurrenz zu den Fachoberschulen mit Zweig Sozialwesen in Bad Tölz und Starnberg sieht Claus Pointner die Waldramer FOS nicht: „Die Nachfrage ist groß. Wir nehmen niemandem etwas weg.“ Der Vorteil an Waldram sei, dass die Schule mit insgesamt nur 180 Schülern am Gymnasium, am freijährigen Kolleg und an der FOS sehr überschaubar sei. „Das Lehrer-Schüler-Verhältnis sei besonders gut, die Atmosphäre familiär. Mag sich St. Matthias nach 90 Jahren auch für Neues öffnen, so bietet die Schule doch immer noch beste Orientierung auf einem Lebensweg mit christlichen Werten.

Tanja Lühr

Quelle: Isar-Loisachbote, Nr. 66 vom 20.03.2017, Lokales S. 1

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Schnupperwochenende

  • St. Matthias bietet seinen volljährigen Schülerinnen und Schülern mit Opens internal link in current windowWohnen ⊕ eine günstige Unterkunft mit Verpflegung.
  • Interessierte Schülerinnen und Schüler können bei einem kostenlosen Opens internal link in current windowSchnupperwochenende vom 05. – 07. Mai 2017 das Wohnheim und die Schule kennenlernen.
  • Schülerinnen und Schüler, die sich für den Schulbesuch im kommenden Jahr interessieren, sind in jedem Fall zum Tag der offenen Tür am Sonntag, dem 7. Mai 2017, in die Schule eingeladen.
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Wolfratshausen jetzt Fachoberschulstandort

Unter dieser Überschrift stellt das Magazin "Wolfratshausen Aktuell", das von der Stadt Wolfratshausen herausgegeben wird, in seiner Ausgabe 1/2017 vom 11./12. März 2017 auf den Seiten 22 und 23 die neue Fachoberschule St. Matthias vor.

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Der Missionskreis mit neuer Führung

Der Missionskreis St. Matthias hat seit seiner Mitgliederversammlung am 7. Februar einen neuen Vorstand.
Jonas Lixenfeld (Vorkurs K) heißt der neue Vorsitzende, Andreas Press (Vorkurs A) sein Stellvertreter. Die Hauswirtschaftsleiterin Heidi Huber ist zur Kassenführerin gewählt worden. Martin Brenninger hat das Amt des Öffentlichkeitsbeauftragten übernommen, weil sich sonst kein Kandidat fand.
Der bisherige Vorsitzende Martin Brenninger und sein Kassenführer Alexander Künzel hatten ihre Ämter abgegeben, weil sie als Abiturienten in Kürze die Schule verlassen werden.

Weitere Einzelheiten zur Versammlung auf der Seite des Opens external link in new windowMissionskreises

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Gebet und Ghettoblaster

Brot und Wein standen für die Eucharistiefeier bereit, Trommelklänge erfüllten den Raum, Bildprojektionen zeigten betende Menschen in vielen Ländern, Formen und Haltungen. Die Trommeln wurden lauter, schneller, bis sie plötzlich verstummten. Dann begrüßte Stiftungsdirektor Prof. Dr. Joachim Burkard im die Schulgemeinschaft von Gymnasium und Kolleg St. Matthias  zum Patrozinium.
In der Aula wurden „Gebetsfahnen“ an Kartenständern hochgezogen, der „Tisch des Brotes“ und der „Tisch des Wortes“ waren bereitet, der etwas andere Gottesdienst zum Thema Gebet begann. Schüler der Q 12 führten in die Techniken,  Tiefen und Geheimnisse des Betens ein. Die Lesung aus der Apostelgeschichte stellte wie jedes Jahr am Matthiasfest die besondere Wahl des Matthias vor Augen. Der Klagepsalm war ein erstes experimentelles Highlight: Das „Prayer in C“ von Lilly Wood & The Prick (feat. Robin Schulz) dröhnte aus dem Ghettoblaster, Vitus Schmidt (11) und Julian Wüste-Rieback (12) tanzten und wirbelten durch die Aula, boten Parterre-Akrobatik vom Feinsten.
Danach kehrte wieder Ruhe ein, für das Evangelium und individuelle Gebetsgedanken von Wolf Romberg, Florian Nadler und Simon Kirschenhofer (alle Klasse 10). Sabrina Niehenke, die religionspädagogische Leiterin von St. Matthias, verkündete, dass in der Woche vor den Faschingsferien vor der Aula eine Box aufgestellt werde, in die jeder seine Lieblingsgebete einwerfen könne: „Daraus soll ein  neues ‚Gebetbuch‘ entstehen. Machen Sie das Gebet zu Ihrem Ding!“
Nach Gabenbereitung und Kommunion spielte die Schulband „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Valerie Schlott (10) bot eine wunderschön gesungene Interpretation. „Verschiedene Stimmungen prägen diesen Gottesdienst, und da es ein Festtag ist, soll er etwas heiterer zu Ende gehen“, sagte Zelebrant Burkard. Die „Sportfreunde Stiller“ lieferten dazu mit „Ein Kompliment“ die Vorlage, mit einem tollen Solo von Philip Nissen (Gitarre, Gesang) und Valerie Schlott.
Zum Abschluss wurde der Ämterwechsel bekannt gegeben: Den Abiturienten Lukas Röder und Wolfgang Schantin folgen Martin Mösenlechner und Andreas Preuss als Haussprecher.

Dieter Klug

Quelle: Isar-Loisachbote Nr. 46 vom 24.02.2017, Lokales S. 3

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Jubiläum: 90 Jahre St. Matthias am 23.09.2017

2017 kann St. Matthias auf sein 90-jähriges Bestehen zurückblicken!

Festtag in Waldram wird Samstag, der 23. September 2017 sein.

Halten Sie sich also diesen Termin frei! Er ist leicht zu merken: der Tag vor der Bundestagswahl!

Persönliche Einladung wird im Frühjahr erfolgen!

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Deutsch-Französischer Tag 2017

Der deutsch-französische Tag 2017 stand in Waldram ganz unter dem Motto "Politisches System und Wahlen 2017 in Frankreich".
Als kompetenten Referenten konnten die Französisch-Lehrer Andreas Gleixner und Thomas Erhard den Vorsitzenden der Montgelas-Gesellschaft in München, Herrn Pierre Wolff, gewinnen. 
Im ersten Teil der Veranstaltung gab er der ganzen Schulgemeinschaft einen Überblick über das Mammutwahljahr 2017 in Frankreich, in dem nicht nur die Wahlen des Staatspräsidenten, sondern auch die Wahlen der beiden Kammern des französischen Parlaments anstehen.
Dazu erläuterte er, ausgehend von den Grundlagen der Verfassung der Fünften Republik, die 1958 von General Charles de Gaulle gegründet wurde, die starke Position des Französischen Staatspräsidenten. Er arbeitete heraus, dass im Gegensatz zum Regierungssystem in Deutschland, in Frankreich eine Doppelspitze besteht, da auch der Premierminister eine tragende Rolle in der Regierung des Landes spielt.
Im Anschluss stellte der Referent die Parteienlandschaft und die wichtigsten Kandidatinnen und Kandidaten für das Präsidentschaftsamt vor. Nach aktuellen Umfragen haben die Vorsitzende des Front National (FN), Marine Le Pen, der Kandidat der Republikaner (LR), Francois Fillon, und der ehemalige, jung und dynamisch wirkende Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, der inzwischen aus der PS ausgetreten und seine eigene Bewegung mit Namen  "En marche!" gegründet hat. Insgesamt haben ca. 40 (!) Personen Ambitionen für eine Kandidatur angemeldet.
In einem zweiten, französischsprachigen Teil analysierte Herr Wolff zusammen den Schülerinnen und Schülern, die Französisch belegt haben, eine Reihe von Karikaturen der französischen Presse und lieferte damit  weitere Einzelheiten über die politische Lage in unserem Nachbarland.

Thomas Erhard

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