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Solide Vorbereitung auf Abitur und Studium

Unser Unterrichtsprogramm und die Lernbedingungen sind gute Voraussetzungen zum Bestehen der Abiturprüfung.
Ein teilweise rhythmisierte Ganztagesunterricht soll die Schüler an die Anforderungen eines Gymnasiums heranführen.
Wir wollen den Schülern die Fähigkeiten und Kompetenzen vermitteln, die es ihnen ermöglichen, auch ein anschließendes Studium mit seinen hohen Anforderungen zu bewältigen.

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Unterricht in kleinen Klassen und Kursen

Die Klassen- und Kursstärke liegt zwischen 4 und 20 Schülern.Dadurch liegen sehr gute Lernbedingungen vor, weil sowohl das Verhältnis der Schüler untereinander, als auch zu den Lehrern sehr persönlich ist.

Es ist viel Raum für Fragen und eine individuelle Förderung jedes einzelnen ist nicht nur ein Ziel, sondern wird in der Praxis auch erreicht.

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Humanistische Grundausrichtung

Wir stehen in der Tradition der humanistischen Erziehung, das heißt, dass gerade die Werte und Fähigkeiten vermittelt werden, die es jedem einzelnen ermöglichen, sein Leben in freier Entscheidung zu gestalten.

Dies aber setzt voraus, dass man weiß, welche Wahlmöglichkeiten bestehen. Eine Kenntnis der Geschichte und Entwicklung unseres Kulturkreises ermöglicht dies. Um zu wissen, wie man etwas erreichen kann, muss man zuerst wissen, wo man steht.

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Neues im Schuljahr 2008/09

  • Rhythmisierter Unterricht auch in Klasse 10 und Kolleg I
    Auch Gymnasium und Kolleg St. Matthias müssen auf die Umstellung der öffentlichen Gymnasien in Bayern auf das G8 reagieren.
    Seit dem Schuljahr 2007/08 haben wir in der Folge in den Vorkursen 1aG und 2 einen teilweise rhythmisierten Unterricht eingeführt.
    Ab diesem Schuljahr sind auch die Klasse 10 und das Kolleg I auf die neue Struktur umgestellt.
  • Neue Homepage
    Der Internetauftritt von St. Matthias erstrahlt in neuem Glanz. Er wurde technisch auf eine völlig neue Basis gestelllt. Die Seiten zeichnen sich durch ein modernes Layout aus.
    Sie ist übersichtlicher und klarer strukturiert und bietet allen Besuchern eine umfassende Informationsquelle zu St. Matthias.
    Allen, die in St. Matthias leben und arbeiten, erschließen sich in einem geschlossenen Bereich unzählige Möglichkeiten der Kommunikation und der Information.
    Herzlichen Dank an die Schüler der Homepage-AG, die beim Aufbau der neuen Seiten tatkräftig mitgeholfen haben!
  • Wahlunterricht Italienisch
    Unser Sprachenangebot für Schüler erfährt eine Erweiterung.
    Neben den Sprachen Latein, Englisch, Griechisch und Französisch als Pflicht- und Wahlpflichtfächern können unsere Schülerinnen und Schüler als Wahlfach Italienisch belegen. Das Angebot hat im ersten Anlauf großen Zuspruch erfahren.
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    Neubau soll energetisch autark sein

    Vor allem Nachbarn, aber auch ehemalige Mitarbeiter und Vertreter von ortsansässigen Firmen haben sich kürzlich bei der öffentlichen Präsentation die Pläne für den Neubau von Kolleg und Gymnasium St. Matthias angesehen – und waren mehrheitlich begeistert.  Zwie Stunden lang wurde im Foyer des Seminars mit Seminardirektor Martin Schnirch und Schulleiter Claus Pointner lebhaft diskutiert.
    Die Besucher waren recht angetan von den Außenansichten der neuen Schule. Im Innern werden im Erdgeschoß neben zahlreichen Räumen der Naturwissenschaften auch das Lehrerzimmer, die Mensa, Räume für Oberstufenbetreuer und Beratungslehrer sowie ein Mehrzweckraum untergebracht. Daneben ist nun auch das Sekretariat zentral erreichbar, für Seminar wie Schule(n) gleichermaßen gut platziert. Bei schlechtem Wetter können sich darüber hinaus alle in der Pausenhalle erholen.

    Im ersten Stock sind sämtliche Kursräume und Klassenzimmer von Gymnasium und Kolleg angesiedelt, auch die Vorkurse haben dort ihre Zimmer. Daneben sind Räume für Informatik, Musik und Kunst sowie die Lernmittel eingeplant. Alle Klassenräume werden autark mit notwendigen modernen audiovisuellen Medien ausgestattet.

    Im April 2009 soll mit den Arbeiten begonnen werden, und zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 ist der Unterricht in der neuen Schule geplant. „Über die weitere Nutzung der alten Schule entscheidet die Erzbischöfliche Finanzkammer, da müssen wir einfach die Entwicklung abwarten“, so Seminardirektor Schnirch. Beibehalten bleibt der Parkplatz am Seminar sowie die dort schon stehenden Garagen, die um eine weitere ergänzt werden sollen. Bei der Werkplanung, etwa der Außenhülle der neuen Schule, sind die letzten Würfel noch nicht gefallen.

    Ein besonderes Augenmerk werfen die Bauherren auf die ökologische Auslegung des Schulhaus-Neubaus: „Die Gebäude werden mit einer Wärmepumpe betrieben, eine Erdwärmesonde in etwa 100 Meter Tiefe versorgt das gesamte Gebäude heiztechnisch“, erklärte Schnirch. Und der gesamte benötigte Strom soll auf dem Dach der Schule mittels einer Photovoltaikanlage erzeugt werden. „Auch energietechnisch wollen wir völlig unabhängig sein und so sparsam und umweltverträglich als möglich wirtschaften“, berichtete der Seminardirektor stolz.

    Bei der Gestaltung der neuen Pausenfläche im Innenbereich sollen Schüler und Lehrer aktiv mitwirken, vielleicht sogar im Rahmen des neuen P-Seminars der neuen Oberstufe. „Nach der langen Planungsphase wird es langsam heiß“, sind sich Seminardirektor und Schulleiter einig, und freuen sich, trotz der vielen zusätzlichen Arbeit, auf die nächsten Monate.

    Dieter Klug

    Isar-Loisach-Bote, 16.07.2008, Nr. 164, Lokales S. 3

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    Neues Gymnasium

    Waldram bekommt ein neues Gymnasium. Parallel zur Thomastraße will die Erzbischöfliche Stiftung von St. Matthias ein zweigeschossiges Gebäude mit Flachdach bauen. Diese Pläne wurden vom Bauausschuss einstimmig genehmigt. Baubeginn soll im Frühjahr 2009 sein, Umzug der Schüler zum Schuljahr 2010/11.
    Neben dem Seminar für Priesteramtsanwärter gibt es schon lange ein Gymnasium für junge Menschen, die mit Realschulabschluss oder einer Beurfsausbildung das Abitur nachholen wollen.
    Seit 2004 hat das Seminar neue Räume, jetzt ist das Gymnasium dran. Im Moment ist es noch in einem Verwaltungsgebäude des früheren Lagers Föhrenwald untergebracht. Die Räume sind marode. Zudem genügen sie den Brandschutzanforderungen längst nicht mehr.
    Erschlossen werden soll der Neubau für maximal 180 Schüler wie bisher über den Seminarplatz. Dafür müssen neun zusätzliche Parkplätze gebaut werden.
    Der Ausschuss genehmigte auch das Flachdach – obwohl eigentlich ein Satteldach vorgeschrieben wäre. Doch das ermöglicht laut Schulleitung eine Photovoltaikanlage. Wegen der Nord-Ost-Lage des Gebäudes sollen die Sonnenkollektoren nach Süden aufgeständert werden. Die Pläne können am heutigen Samstag von 15 bis 17 Uhr im Foyer des Seminars begutachtet werden.
    Die Kommunalpolitiker sorgten sich besonders wegen der Parkplätze. Seit Jahren gibt es Probleme an der Bettinger- und an der Thomastraße – Schüler nehmen Anwohnern die Stellplätze weg. Die Genehmigung des Neubaus nutzte der Ausschuss zu einem Appell, die Schüler sollten auf dem Schulgelände parken. Die Schulleitung müsse das nochmals anmahnen. Ein Stadtrat regte an, eine weitere Freifläche in diesem Bereich zu einem Parkplatz zu machen.
    Der Bürgermeister sagte, die Schulleitung rufe die Schüler in Sachen Parkmoral immer wieder zur Ordnung. "Dann dauert es eine Woche und sie parken wieder draußen auf der Straße."

    gan

    Isar-Loisachbote, 12./13.07.08, S. 1

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    Kolleg St. Matthias baut neu

    Das katholische Erzbistum München-Freising darf im Wolfratshauser Stadtteil Waldram ein neues Gymnasium für Spätberufene bauen. Der Bauausschuss des Stadtrates hat einen entsprechenden Antrag der Seminar-Stiftung St. Matthias am Mittwochabend ohne Gegenstimme gutgeheißen.
    Die erzbischöfliche Stiftung betreibt in Waldram seit langem auch ein Gymnasium, in dem Leute mit Realschulabschluss oder einer Berufsausbildung das Abitur nachholen können. Das Gymnasium liegt derzeit noch im früheren Verwaltungsbau des Zwangsarbeiter-lagers Föhrenwald, das in der Nazi-Zeit für die Rüstungswerke in Geretsried errichtet wurde.
    Für einen zeitgemäßen Schulbetrieb taugen die alten Räume nach Ansicht der Stiftung inzwischen aber nicht mehr, außerdem sind sie zu schwer zu heizen und entsprechen von der Anlage her nicht allen neuen Brandschutz-Erfordernissen.
    Deshalb hat die Stiftung nun einen langgestreckten Neubau entlang der Thomastraße beantragt. Erschlossen werden soll die Schule wie bisher über den Seminarplatz, laut städtischer Stellplatzverordnung sind für die maximal 180 Schüler neun zusätzliche Parkplätze nötig.
    Der Bauauschuss genehmigte den zweigeschossigen Bau einstimmig und billigte auch das Flachdach, das zuvor das Missfallen von Roswitha Beyer (SPD) erregt hatte. Bürgermeister Helmut Forster (BVW) verteidigte den Entwurf mit dem Argument, dass die beabsichtigte Solaranlage angesichts der Nord-Ost-Lage des Baus nach Süden aufgeständert werden müssen, was eben nur auf einem flachen Dach möglich sei.
    Die Seminarstiftung hatte ihren Flachdach-Entwurf mit dem Hinweis eingereicht, dass auch die Nachbarbauten ähnliche Blechdächer haben.
    Neben der Genehmigung trug der Ausschuss der Stadtverwaltung auf, beim Seminar auf eine größere Parkdisziplin der Schüler zu dringen. Richard Kugler (CSU) schlug vor, die Parkplätze besser an der Straße zu platzieren, da viele Parker den Umweg über den Seminarplatz scheuten.
    kpf

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    Neues Schulhaus

    Was lange währt, wird endlich gut. Die Planungen für eine neue Schule reichen schon bis in die 80er Jahre zurück, doch nun wird es ernst: Im Frühjahr 2009 ist, wenn alles plangemäß läuft, Baubeginn. In den Sommerferien 2010 erfolgt dann der große Umzug, und das Schuljahr 2010/2011 findet schon in der neuen Schule’ statt.

    Bis es so weit ist, findet der Unterricht, quasi bis zur letzten Stunde, in den altehrwürdigen, aber teilweise schon sehr maroden und nicht mehr zeitgemäßen Gebäuden statt. „Container wird es bei uns keine geben“, darin sind sich Seminardirektor Martin Schnirch und Schulleiter Claus Pointner einig.
    Die neue Schule wird auf der Wiese vor dem alten Seminar-Hauptgebäude bzw. vor dem Speisesaal bzw. den neuen Seminargebäuden errichtet. Damit sich nicht nur die Nachbarn, sondern wirklich alle interessierten Waldramer – und alle anderen natürlich auch – ein ‚Bild’ von der neu geplanten Schule St. Matthias machen können, liegen am Samstag, dem 12. Juli 2008, von 15 bis 17 Uhr die Pläne im Foyer der Seminaraula aus. Es ist darin der Planungs- und Sachstand der Eingabe beim Bauamt Wolfratshausen wiedergegeben.
    Architektonisch, aber vor allem bauökologisch geht man mit dem Bauvorhaben neue Wege: Seminardirektor Martin Schnirch und Schulleiter Claus Pointner absolvierten im Vorfeld nicht nur zahlreiche Gespräche mit Architekten und dem Baureferat der Erzdiözese, sondern informierten sich auch an anderen Schulneubauten vor Ort über zeitgemäßen ökologischen Schulhausbau.
    „Licht, Luft, Wasser, Energie sowie Baustoffe werden nicht zuletzt im Blick auf einen sorgsamen Umgang mit der Schöpfung als zentrale Elemente der Realisierung gesehen“, sagen die beiden Leiter.

    Von Anfang an will auch die neue Schule St. Matthias ein offenes Haus sein, das sich auf viele bildungshungrige Schüler freut.

    Dieter Klug

    Isar-Loisachbote, 10.07.2007, Nr. 159, S. 1

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    Stars im Blitzlichtgewitter

    Die "Stars und Sternchen" aus Hollywood haben es nicht zum Mitfeiern nach Waldram geschafft. 16 Abiturienten-"Stars" am Gymnasium und Kolleg St. Matthias stellten ihre Abiturfeier aber ganz ins Zeichen der Stars und der Sterne.

    "Was versteht man unter einer guten Schule?" Mit dieser Frage begrüßten Schulleiter Claus Pointner und sein Stellvertreter Thomas Erhard die Gäste – nachdem sich die Abiturientin Christina Gröbmair in Begleitung von Peter Bruckschlögl am Klavier mit "Think Of Me" aus "The Phantom Of The Opera" in die Erinnerung gesungen hatte.
    "Eine gute Schule muss eine Homepage haben", antwortete Pointner schülernah. Daneben seien der Erwerb von Fachwissen, Persönlichkeitsentwicklung, das Heranführen an vernetztes Denken und selbstständiges Lernen wichtig, so Erhard. Besonders wichtig waren ihm auch Respekt und Fairness im Umgang mit anderen sowie das pädagogische Konzept und christliche Werte.
    Im Dialog ging es weiter. Pointner legte dar, dass die Lehrer mit fächerübergreifender Zusammenarbeit ein gutes Schulleben förderten. Zudem öffne sich eine gute Schule nach außen, für Partnerschaften und Experten – "Kommunikation ist die Voraussetzung". Auf Ordnung und Freundlichkeit verwies Erhard, wobei "auch ein saniertes Gebäude Freundlichkeit ausstrahlen kann". Die vollkommene Schule sei eine Illusion, eine gute Schule erkenne man daran, "dass sie Kompromisse macht".
    Diese Herausforderung könne man nur in Zusammmenarbeit mit allen Beteiligten schaffen, sagte Pointner. Der Oberstudiendirektor schloss mit dem Verweis auf den Freundeskreis der Schule, über den die Schüler Kontakt halten können, und riet: "Schauen Sie positiv, wach und kritisch in die Zukunft."
    "Wir sind die Stars", begann Michael Rösch seine Rede als Sprecher der Abiturienten. Kleine strahlende Punkte sehe man, wenn man in den Sternenhimmel schaue. Sehe man genauer hin, "ist jeder besonders und individuell", schloss sich Christina Gröbmair an. Fehle ein Stern im Sternenbild, komme der Wagen nicht ins Rollen, nur die Gemeinschaft bewirke das. In diesem Zuge dankte Rösch für den Rückhalt durch die Eltern und in der Klassengemeinschaft. Trotzdem habe es "nicht nur Sonnenschein" gegeben.
    Für die Unterstützung seitens der Lehrer bedankten sich die Schüler mit individuellen Geschenken. Je nach ihren Vorlieben bekamen die Leiter der Leistungskurse Bücher, Wein, auch ein Gehstock und Gummibärchen waren dabei. Gedankt wurde zudem den Hausmeistern, den Sekretärinnen und Schülern von der Schülermitverantwortung, die sich in der Organisation und für die Abiturzeitung engagiert hätten – wie Konstantin Pfafenrod mit seinen lustigen Karikaturen.
    Zum Abschied überreichte Pointner seinen Stars strahlende Sonnenblumen, die sie auf ihrem weiteren Lebenswege begleiten sollen. Christina Gröbmair blickte für die Schüler positiv voraus: "Wo sich die Tür schließt, öffnet sich eine andere."

    Doris Hofmann

    Isar-Loisachbote , 28/29.06.2008, Nr. 149, S. 3:

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    Familiäre Gemeinschaft

    Eine gute Schule? Respekt, Schlüsselkompetenzen, Freude, Vertrauen, Werte, Wissen, eine Homepage, Lehrer, die auch lernen wollen – all das gehöre zu einer guten Schule, hieß es am Freitag in Waldram. Und offenbar gehört auch dazu, dass in einer guten Schule nicht nur einer spricht: So haben sich bei der Abiturfeier der Gymnasiasten und Kollegiaten von Sankt Matthias schon Direktor Claus Pointner und sein Stellvertreter Thomas Erhard das Wort geteilt und ihre Festansprache darüber, was gute Schule ausmacht, in Dialogform gehalten.
    Zu dem üblicherweise genannten, wenn auch nicht immer üblichen Komponenten einer guten Schule gehört bei Sankt Matthias aber noch mehr. Schließlich sind das Gymnasium und Kolleg wie das ganze Waldramer Spätberufenen-Seminar, zu dem sie gehören, Einrichtungen des katholischen Erzbistums München-Freising. Und so baten die Absolventen auch gleich nach dem Direktor den Leiter ihres Leistungskurses im Fach Katholische Religionslehre auf die Bühne, um ihm wie danach auch allen anderen Lehrern und Angestellten zu danken.
    So viel die Schule ihren Schülern bieten will und kann – viele Leistungskurse gehören angesichts der geringen Schülerzahl nicht dazu. So haben in Sankt Matthias in diesem Jahr 16 junge Menschen ihre allgemeine Hochschulreife per einzeln überreichtem Abschlusszeugnis bestätigt gekommen. Und jung sind sie tatsächlich alle, denn so spät wird man als Abiturient auch in Waldram nicht berufen. Im Gymnasium haben zehn Absolventen ihr Abi gemacht, die einige Jahre vorher meist nach der Realschule nach Waldram gekommen waren. Mit ihnen in ihrer fast familiären Gemeinschaft, aber formal als Schüler des Kollegs, lernen diejenigen, die schon eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und ihr Abitur nachholen wollen. Heuer sind so sechs Schüler auf die Bühne der Waldramer Abifeier gelangt, um sich dort vor 170 Mitschülern, Angehörigen, Freunden und Lehrern neben den Zeungissen auch leuchtend-gelbe Sonnenblumen abzuholen.
    Auch für sie alle sprach nicht einer allein: Christina Gröbmair und Michael Rösch nahmen das Bild der ganzen Waldramer Abitur-Aktivitäten auf: Stars seien sie nun alle, Sterne also, die unter unzähligen anderen erst so gleich ausschauen und dann doch so verschieden sind. Und ein Sternbild könne auf keinen einzelnen Stern verzichten, sagten die beiden Absolventen, die aber auch anmerkten, dass es einige Mitschüler am Engagement für die Gemeinschaft hätten mangeln lassen. Alle gemeinsam waren sie an diesem Tag aber doch: Zuerst im Dankgottesdienst und abends beim Ball.

    kpf

    Wolfratshauser SZ, 28/29.06.2008

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