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“Waldramer Mentoren” beraten Schülerinnen und Schüler

Am Dienstag, dem 23. Februar 2010, waren fünf ehemalige Schülerinnen und Schüler – verstärkt durch zwei weitere Fachleute – an ihre alte Schule zurückgekommen. Gekommen waren:
Dr. Thomas Kauschke
Dr. Matthias Nörtemann
Simone Loebenfelder
Alexander Landsberger
Dr. Christian Bernreiter
Thomas Demel
Burkhard Wenger

Nicht nostalgische Gründe veranlassten sie dazu. Mit der Klasse 11 und dem Kolleg II hatte die Beratungslehrerin, Frau Herholz, zu einem Informationsabend eingeladen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der „Studien- und Berufsorientung“ statt. Dieser Kurs ist  Teil des Projektseminars der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums. Die Schüler sollen sich darin über ihre beruflichen Möglichkeiten nach dem Abitur informieren. Dies kann auch durch externe Berater geschehen.
Im Freundeskreis St. Matthias, dem Förderverein von Seminar und Schule, haben sich seit einigen Jahren etwa 30 Mitglieder im Netzwerk „Waldramer Mentoren“ zusammengefunden. Sie wollen Erfahrungen, die sie auf ihrem beruflichen Weg gesammelt haben, an die Schülerinnen und Schüler in St. Matthias weitergeben.
Nach einer Vorstellungsrunde  der Gäste im Plenum hatten die Schülerinnen und Schüller die Möglichkeit, in zwei Runden im kleinen Kreis bei jeweils einem Referenten Einzelheiten über deren berufliche Entwicklung und den Alltag im Beruf zu erfahren. Die anwesenden „Waldramer Mentoren“ konnten den Schülern der Oberstufe an diesem Abend mit den Sparten Medizin, Finanzwesen, Psychologie, Theologie, Jura und Polizei ein erfreulich breites Berufsspektrum bieten. Zur Stärkung in der Pause hatten die Schülerinnen ein leckeres Buffet vorbereitet.
Diese ungewöhnliche Veranstaltung kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Auch die Referenten waren erfreut und erklärten sich bereit, bei anderer Gelegenheit gerne wieder zu kommen.
Herzlichen Dank im Namen der Schülerinnen und Schüler an die „Waldramer Mentoren“ dafür, dass Sie sich die Zeit genommen und teilweise eine weite Anfahrt in Kauf genommen hatten.
Thomas Erhard

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“Waldramer Mentoren” beraten Schülerinnen und Schüler

Am Dienstag, dem 23. Februar 2010, waren fünf ehemalige Schülerinnen und Schüler – verstärkt durch zwei weitere Fachleute – an ihre alte Schule zurückgekommen. Nicht nostalgische Gründe veranlassten sie dazu. Mit der Klasse 11 und dem Kolleg I hatte die Beratungslehrerin, Frau Herholz, zu einem Informationsabend eingeladen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der „Studien- und Berufsorientung“ statt. Dieser Kurs ist  Teil des Projektseminars der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums. Die Schüler sollen sich darin über ihre beruflichen Möglichkeiten nach dem Abitur informieren. Dies kann auch durch externe Berater geschehen.
Im Freundeskreis St. Matthias, dem Förderverein von Seminar und Schule, haben sich seit einigen Jahren etwa 30 Mitglieder im Netzwerk „Waldramer Mentoren“ zusammengefunden. Sie wollen Erfahrungen, die sie auf ihrem beruflichen Weg gesammelt haben, an die Schülerinnen und Schüler in St. Matthias weitergeben.
Nach einer Vorstellungsrunde  der Gäste im Plenum hatten die Schülerinnen und Schüller die Möglichkeit, in zwei Runden im kleinen Kreis bei jeweils einem Referenten Einzelheiten über deren berufliche Entwicklung und den Alltag im Beruf zu erfahren. Die anwesenden „Waldramer Mentoren“ konnten den Schülern der Oberstufe an diesem Abend mit den Sparten Medizin, Finanzwesen, Psychologie, Theologie, Jura und Polizei ein erfreulich breites Berufsspektrum bieten.
Diese ungewöhnliche Veranstaltung kam bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut an. Auch die Referenten waren erfreut und erklärten sich bereit, bei anderer Gelegenheit gerne wieder zu kommen.
Herzlichen Dank im Namen der Schülerinnen und Schüler an die „Waldramer Mentoren“ dafür, dass Sie sich die Zeit genommen und teilweise eine weite Anfahrt in Kauf genommen hatten.

Thomas Erhard

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„Tapetenwechsel für ein Wochenende!“

Raus aus dem Seminar, hinein in den mit Gepäck beladenen Seminarbus und los geht’s! Mit stimmungsvoller Vorfreude über die Landesgrenze, durch Österreich, über die Europabrücke, Zwischenstopp bei Mc Donalds (ist Tradition) und ab in das (übrigens auch im Winter) schöne Südtirol.

So begann für uns sieben Seminaristen mit unserem Herrn Direktor das letzte Februarwochenende 2010.

Nach einer reibungslosen Fahrt und der Aufteilung der Zimmer im Priesterseminar in Brixen schnupperten wir bereits in das zu dieser Jahreszeit verträumte Städtchen mit seinem schon italienischen Flair. Unser Weg führte uns durch einen wundervoll bemalten und erhaltenen Kreuzgang am Dom zu einem beeindruckenden Kunstatelier namens „Kompatscher“, wo wir viele Werke von unterschiedlichen Künstlern vom kleinen Jesuskind in der Krippe, über viele Kreuzdarstellungen, bis hin zu ausgefallenen Kunstkeramikfiguren bestaunen konnten. Nach der Vesper im Kloster der Maria-Ward-Schwestern, einem leckeren Abendessen im Speisesaal des Priesterseminars und dem Flug mit mehr oder weniger vielen Zwischenstopps in der Getränkekarte einer Cocktailbar war auch schon der erste Tag vorbei.

Gestärkt durch ein reichliches Frühstück begann der Samstag für drei Seminaristen auf den Schiern des Plose-Schigebiets bei Brixen. Bei blauem Himmel und herrlichsten Sonnenstrahlen machte es gleich doppelt so viel Spaß. Dem Himmel also ein Stück näher verbrachten unsere Schifahrer ihren Tag auf den großen Pisten, die anderen dagegen setzten sich wieder in den Bus und reisten noch ein Stück weiter in den Süden nach Bozen. Dort besuchten sie Pfarrer Andreas Seehauser, einen Bekannten von Direktor Schnirch und einigen Seminaristen, der die Gelegenheit nutzte, eine kleine Führung durch die Stadt zu geben. Zum gemeinsamen Gottesdienst trafen wir uns alle abends in der Schwesternkapelle des Seminars in Brixen. Und wieder wurden wir beim Abendessen wunderbar bekocht und ließen anschließend den erlebnisreichen Tag bei einem Glas Wein (oder zwei) in einer Lokalität Brixens ausklingen.

„Die Glocke erklingt, der Sonntag beginnt!“ Schon wurde es Zeit allmählich aus unserem Wochenend-Traum aufzuwachen und unsere Heimreise anzutreten. Schließlich wartet Erzbischof Reinhard Marx nicht auf uns, um Wolfgang Bischof die Bischofsweihe zu spenden.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei unserem Seminardirektor für das schöne „Aus-dem-Alltag-Ausklink-Wochenende“ in Brixen und hoffen noch auf viele weitere dieser Wochenenden mit unternehmungslustigen Seminaristen.

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Neuer Seminarrat anlässlich des Matthiasfestes

Am Tag unseres Hauspatrons, des Apostels Matthias, tritt jedes Jahr ein neu gewählter Seminarrat seinen Dienst an.

In diesem Jahr konnte Abt Petrus aus Schäftlarn, Festgast und Zelebrant im Festgottesdienst, den neuen Amtsträgern für ihre Aufgaben im Haus seinen Segen mitgeben.

Thomas Erhard

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Hilfe für Haiti

St. Matthias hat sich im Januar an der Spendenaktion des Kath. Schulwerks Bayern für Haiti beteiligt.
An zwei Schultagen wurden Kaffee und Kuchen für den guten Zweck an Schüler und Lehrer verkauft. Auch ein aufgestelltes Sparschwein sollte zum Spenden animieren. Außerdem konnten Schüler und Mitarbeiter mit einer eigens eingerichteten E-Mail-Adresse „haiti@sankt-matthias.de“ ihre Spende ankündigen. Diese wurde am Ende der Aktion eingesammelt.  So kamen insgesamt 340 € zusammen!
Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!
Das Geld kommt dem „Centre St. Josef“ in Gonaives in Haiti zugute. Es bietet 900 Schülern kostenlos Schulbildung, ein warmes Mittagessen und medizinische Versorgung. 
Seit 1994 unterhält das Pater-Rupert-Mayer-Zentrum in Regensburg, eine Behinderteneinrichtung der katholischen Jugendfürsorge, über den Förderverein „Hilfe für Haiti“ eine Partnerschaft. Damit ist garantiert, dass das Geld in voller Höhe dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Mail aus Haiti vom 18. Januar

Informationen über St. Josef

Pater-Rupert-Mayer-Zentrum Regensburg

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Ausstellung “Namen statt Nummern”

Aus Anlass des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus wurde in der Aula der Schule die Ausstellung "Namen statt Nummern" eröffnet. Auf Betreiben der Fachschaft Geschichte der Schule gastiert die internationale Wanderausstellung für zwei Wochen in St. Matthias.

Die Ausstellung ist ein Ergebnis des Projekts "Dachauer Gedächtnisbuch". Sie ist Teil einer fortlaufend erweiterten Sammlung von Biographien ehemaliger Häfllinge des KZ Dachau. Seit 1999 wurden bereits über 100 Biographien in verschiedenen Sprachen erstellt.

In der Ausstellung werden beispielhaft 22 Biographien daraus in Wort und Bild vorgestellt. Dazu erhalten die Besucher allgemeine Informationen zum KZ Dachau und zum 2. Weltkrieg.

Bei der Eröffnung der Ausstellung am 28. Januar 2010 stellten Schüler der 10. Klasse den Anwesenden einige Schicksale von Häftlingen vor, mit denen sie sich im Geschichtsunterricht und darüber hinaus eingehend beschäftigt hatten. Damit unterstützten sie die Intention der Schau, die helfen soll, dass wir aufgrund der unvorstellbaren Zahl der Opfer in den Lagern nicht vergessen, dass sich dahinter immer Schicksale von Individuen verbergen, die ihrer menschlichen Würde und Identität beraubt werden sollten und wurden.

Schüler, Studenten, interessierte Erwachsene sowie Verwandte der ehemaligen Häftlinge wollen an deren persönliche Schicksale erinnern und sich aktiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Mit Hilfe der Projektbetreuer nehmen die Teilnehmer Kontakt zu Überlebenden oder Angehörigen der ehemaligen Häftlinge auf, führen mit diesen ein Interview, recherchieren in Büchern und Archiven, werten die gesammelten Quellen aus und schreiben schließlich eine Biographie, die sie ganz individuell mit unterschiedlichem Bildmaterial gestalten.

Die Ausstellung ist noch bis 12. Februar in der Aula der Schule zu sehen.

Related Links

  • www.gedaechtnisbuch.de
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Lebens- und Überlebensgeschichten

Wolfratshausen – Am 27. Januar 1945 wird es plötzlich ganz still im Konzentrationslager Auschwitz. Es ist kein Gefechtslärm mehr zu hören. Über die schneebedeckten Felder nähern sich Männer dem Lager. Die Häftlinge haben Angst, dass es Deutsche sind. Doch es sind Soldaten der Roten Armee, die die Überlebenden des Vernichtungslagers befreien.
Schulleiter Claus Pointner erinnerte bei der Eröffnung der Internationalen Wanderausstellung an diesen Tag, der seit 1996 der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist. Seitdem lässt die Fachschaft Geschichte keinen 27. Januar vergehen, ohne an die Schrecken des Nationalsozialismus zu erinnern. Zugleich wollte man, wie Sozialkundelehrer Manfred Ingerl sagte, „die Hoffnung auf eine niemalige Wiederholung wachhalten“.
Das Gedenken sei besonders in Waldram wichtig, so Pointner: Hier befand sich früher das Lager Föhrenwald. Erst waren dort Zwangsarbeiter untergebracht, später war es ein Auffanglager für so genannte Displaced Persons, die der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik entkommen waren.
Am 27. Januar wurde Auschwitz befreit, die Häftlinge des KZ Dachau mussten noch bis 29. April warten – dann wurden auch sie gerettet, durch US-Soldaten. 22 der ehemaligen Gefangenen stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die aus dem Projekt „Dachauer Gedächtnisbuch“ hervorgegangen ist. Aus den über 100 Biographien wurden exemplarisch 22 vorgestellt. Und damit die Lebensgeschichten auch wirklich lebendig werden, hatte Geschichtslehrerin Inge Schmidt den Schülern der Klasse 10 aufgetragen, die Menschen hinter den Nummern vorzustellen.
So war bei der Ausstellungseröffnung von Ernst Feldern (1914-2007) zu hören, der den Wahnsinn im KZ nur überlebt, weil er Maurer ist – diese Arbeitskraft wollten die Nationalsozialisten nicht unnötig vergeuden. Erzählt wurde auch von Friedrich Puchta, einem SPDler, der beim Todesmarsch vom KZ Dachau nach Bad Tölz dabei ist. Er wird noch im Tölzer Krankenhaus verarztet, stirbt dort aber dennoch am 17. Mai 1945. Puchtas Notiz zu einem früheren Zeitpunkt: „Es kann sein, dass wir unser Leben hinwerfen müssen in der Verteidigung unserer Freiheit. Und wir sind zum Äußersten entschlossen.“ Auf anderen von der Decke der Schulaula hängenden Stoffbahnen ist über das Gedächtnisbuch, die Geschichte des KZ Dachau und den Zweiten Weltkrieg zu lesen. Doch was fesselt, das sind die Biographien. Die von Marc Brafmann (1920-2002), der in Dachau aus dem Zug steigt und die frische Luft genießt. Es ist nach fast zwei Monaten in vollen Waggons das erste Mal, dass er befreit atmen kann. Er denkt, jetzt würden seine Lebensbedingungen wieder besser. Den Berichten anderer Häftlinge von Schlägen, Hunger und harter Arbeit schenkt er keinen Glauben. „Das kann nicht so schrecklich sein, wenn man euch sogar Pyjamas gibt“, sagt er zu zwei Häftlingen – er meint ihre schwarz-weiße Sträflingskleidung. „Am nächsten Tag habe ich dann verstanden“, endet seine Erzählung.
Überlebt hat auch Israel Hener (1900-1982). Doch zu welchem Preis: Seine Frau Rosa und zwei Kinder, die er versteckt hatte, werden gefunden und ermordet; ein Bauer, dem die anderen beiden Kinder gegen Bezahlung anvertraut werden, verrät sie und lässt die Kinder von den Nazis abholen. Hener arbeitet nach dem Krieg als Schneider in Feldmoching – seine Frau und die vier Kinder kann er nie vergessen.

Öffnungszeiten
„Namen statt Nummern – Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau“ ist bis 12. Februar im Gymnasium und Kolleg St. Matthias zu sehen (Eingang Bettingerstraße 2). Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 9 bis 17 Uhr, Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 17 Uhr und Samstag 8 bis 12 Uhr.

Autorin: Helga Gandlgruber

Quelle: Isar-Loisachbote, Donnerstag, 28. Januar 2010, Nr. 22, Lokales, S. 3

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Gesichter der Vergangenheit

Félix Concaret, umringt von seinen Schülern, lächelt glücklich in die Kamera – zu einer Zeit, als die Nazis Frankreich noch nicht besetzt haben. Zehn Jahre später, am 28. August 1944 wird der ehemalige Lehrer in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Dort verliert er seine Rechte, seinen Namen, seine Identität. Er wird zu einer Nummer im NS-System.
Concarets Schicksal ist eines von 22, die seit gestern in der internationalen Wanderausstellung "Namen statt Nummern" im Gymnasium und Kolleg Sankt Matthias zu sehen sind (bis 12. Februar). Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus eröffneten die Zehntklässler des Gymnasiums gemeinsam mit Schulleiter Claus Pointner die Schau.
Die Schüler recherchierten die Lebenswege von sieben Nazi-Opfern. Geschichte wurde so für sie lebendig. Für den 17-jährigen Matthias Pazdzierny und die ein Jahr ältere Marina Schimpf werden die schrecklichen Erfahrungen der KZ-Häftlinge jedoch nie ganz nachzuempfinden sein. Als "unvorstellbar schrecklich" beschreiben sie dieses Kapitel deutscher Geschichte.
"Die Erinnerung darf nicht enden", zitierte Manfred Ingerl, Fachbereichsleiter für Geschichte, den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zur Eröffnung der Ausstellung. Im Saal des ersten Schulgeschosses werden die Besucher in Erinnerungen eingeschlossen. Von der Decke des Raumes hängen 22 grün-weiße Fahnen herab, die zusammen ein Rechteck bilden. Wenn das Fenster offen steht, bewegen sie sich leicht. Auf jedem der Banner wird eine Geschichte erzählt. Neben den Texten sind Fotos abgebildet, auf denen die späteren Gefangenen fröhliche Momente erlebten.
Als Teil des Projekts "Gedächtnisbuch", welche eine seit 1999 fortlaufend erweiterte Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau ist, werden ausgewählte Lebensgeschichten in sieben Ländern ausgestellt. Das Dachauer Gedächtnisbuch gibt den ehemaligen KZ-Häftlingen ein Gesicht. Es gibt ihnen ihren Namen, ihre Würde und ihre individuelle Identität zurück.

Antje Clemens

Quelle: Wolfratshauser SZ, Nr. 22, 28.01.2009, S. 1

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Ausstellung über KZ-Häftlinge

Die Internationale Wanderausstellung "Namen statt Nummern – Gedächtnisbuch für Häftlinge des KZ Dachau" ist von 27.Januar bis 12.Februar im Gymnasium und Kolleg St.Matthias zu sehen (Eingang Bettinger Straße 2). Eröffnet wird die Schau am Mittwoch, 27. Januar, um 11 Uhr. Gezeigt wird eine Auswahl von 22 Biographien des Dachauer Gedächtnisbuch-Projekts. Dabei werden die Lebensgeschichten ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau gesammelt – seit 1999 über 100 in verschiedenen Sprachen. Das Buch wird fortlaufend erweitert. Mit Hilfe der Projektbetreuer nehmen Schüler, Studenten und Interessierte Kontakt zu Überlebenden oder deren Angehörigen auf, führen Interviews, recherchieren in Archiven und schreiben schließlich eine Biographie. Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten zu sehen: Montag bis Mittwoch 9 bis 17 Uhr, Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 17 Uhr und Samstag 8 bis 12 Uhr.

Gandlgruber

Quelle: Isar-Loisachbote, Nr.8, 12.Januar 2010, Lokales S.3 

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