§1

a) Der Verein "Freundeskreis St. Matthias Waldram e.V." mit Sitz in 82515 Wolfratshausen, Seminarplatz 3 verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung
b) Zweck des Vereins ist die Unterstützung und Förderung des Spätberufenenseminars St. Matthias mit Kolleg und Gymnasium. Auf diese Weise soll die Verbundenheit von Freunden, Lehrern und ehemaligen Schülern und Schülerinnen der Bildungsstätte aufrecht erhalten werden.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
– die Förderung der genannten Einrichtung, die gemäß dem kirchlichen Erziehungsauftrag ein Angebot für Schüler und Schülerinnen darstellt, welche eine im katholischen Glauben wurzelnde und am christlichen Menschenbild orientierte Bildung und Erziehung bejahen;
– Information über die Entwicklung von Schule und Seminar sowie den Werdegang ihrer Lehrer und Absolventen; 

ferner durch
– Anschaffungen zugunsten der Seminar- und Schulgemeinschaft;
– Gewährung von Zuschüssen für Projekte und Veranstaltungen, die dem Vereinszweck entsprechen.

§2

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.

§3

a) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
b) Über die Verwendung der Mittel entscheidet der Vorstand.
c) Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig.

§4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch überhöhte Vergütungen begünstigt werden.

§5

a) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person oder jede Institution werden, die sich dem Spätberufenenseminar St. Matthias mit Kolleg und Gymnasium verbunden weiß und diese Bildungseinrichtung unterstützen und fördern will.
Schüler und Schülerinnen, die noch die Schule besuchen, können nicht Mitglied werden.
b) Der Aufnahmeantrag bedarf der Schriftform. Der Austritt aus dem Verein kann jederzeit schriftlich erklärt werden.
Der Vorstand entscheidet mit Mehrheit über die Aufnahme in den Verein oder den Ausschluss aus dem Verein.
c) Ein ausgetretenes oder rechtswirksam ausgeschlossenes Mitglied hat keinen Anspruch gegen das Vereinsvermögen.

§6 

a) Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht an einen festgesetzten Beitrag gebunden.
b) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder eine Empfehlung zur Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages („Beitragsempfehlung").
Die jeweils geltende Beitragsempfehlung wird in den nächsten "Mitteilungen" des Vereins oder im nächsten Jahresbericht der Schulgemeinschaft bekannt gegeben.
Über die Beitragsempfehlung hinausgehende Spenden sind erwünscht.
c) Zahlt ein Mitglied drei Jahre lang nicht mindestens die Hälfte der Beitragsempfehlung ("Mindestbeitrag"), erhält es ab dem nächsten Jahr keine "Mitteilungen" mehr.
Gehen in zwei weiteren Jahren ebenfalls keine Mindestbeiträge ein, kann der Vorstand den Ausschluss des Mitglieds beschließen.
d) Beiträge der Mitglieder sowie Spenden dienen ausschließlich den Zwecken des Vereins sowie den erforderlichen Kosten der Geschäftsführung. 

§7

a) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Kassenführer und dem Schriftführer sowie dem jeweiligen Seminardirektor und dem jeweiligen Schulleiter als geborenen Mitgliedern.
b) Der Vorstand kann bis zu zwei weitere Mitglieder kooptieren.
Er bestimmt aus seiner Mitte die Person des stellvertretenden Vorsitzenden.
c) Zur Vertretung des Vereins nach außen ist der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende, jeweils allein berechtigt.

§8

a) Die Mitgliederversammlung findet mindestens in jedem zweiten Kalenderjahr statt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird dann einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens 10% der Mitglieder sie schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangen.
b) Die Versammlungen werden vom Vorsitzenden einberufen und geleitet. Im Falle seiner Verhinderung beauftragt er den stellvertretenden Vorsitzenden oder ein anderes Vorstandsmitglied mit der Einberufung und / oder der Leitung.
Zur Mitgliederversammlung werden mindestens 4 Wochen vor dem Termin alle Mitglieder schriftlich eingeladen; dabei wird die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung bekannt gegeben.
c) Zu den regelmäßigen Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören:
– Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden sowie Kassen- und Revisionsbericht
– Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung
– die Wahl des Vorstandes und von zwei Rechnungsprüfern, die nicht Mitglieder des Vorstandes sein können;
– Beschlussfassungen.
d) Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Stimmenmehrheit der erschienenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt.
Ein Antrag gilt auch dann als abgelehnt, wenn in drei Wahlgängen die erforderliche Mehrheit nicht erzielt wird.
Eine Satzungsänderung verlangt 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder, mindestens aber die Zustimmung von 15 anwesenden Mitgliedern.
Eine Zweckänderung kann nur mit 2/3-Mehrheit in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei der mindestens 24 Mitglieder anwesend sind.
Die gefassten Beschlüsse werden im Sitzungsprotokoll schriftlich niedergelegt sowie vom Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet.
Sie werden in den nächsten "Mitteilungen" oder im nächsten Jahresbericht der Schule veröffentlicht.

 
§9

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung des Erzbischöflichen Spätberufenenseminars, die die Eigenschaft einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzt.
Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit beschlossen werden, bei der mindestens 10% der Mitglieder anwesend sind.
Diese Satzung tritt mit dem Tag der Beschlussfassung am 20. März 2004 in Kraft. Gleichzeitig wird die Satzung vom 21.07.1992 ungültig.