Topbar

Neu: FOS in Waldram

Das Schulangebot in St. Matthias wird in Kürze erweitert!

  • Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 wird der Einrichtung eine Fachoberschule (FOS) angegliedert.
  • Sie umfasst die Jahrgangsstufen 11 und 12.
  • Ausbildungsrichtung: Sozialwesen
  • Ausbildungsziel: Fachhochschulreife
  • max. Klassengröße: 20 Schülerinnen und Schüler

Damit wird es in Wolfratshausen bald auch eine FOS geben!

Weitere Einzelheiten werden auf der Seite "Opens internal link in current windowFachoberschule" rechtzeitig veröffentlicht.

Weiterlesen

Film “Die Blechdose”

Die Schülerinnen und Schüler des Kurses "Dramatisches Gestalten" (Klasse II/11) haben im Frühjahr 2016 einen Film mit dem Titel "Die Blechdose" zum Thema "Identität und Selbstfindung" gedreht.

Er ist unter folgender Adresse zu finden:

Opens external link in new windowhttps://www.youtube.com/watch?v=qywHbppmJjc

Zum besseren Verständnis lohnt es sich, die begleitenden Gedanken der Videobeschreibung zu lesen.

Vor allem in jungen Jahren verhält sich der Mensch oft sehr widersprüchlich.
Dieses Verhalten einer Schwarz-Weiß-Wertung zu unterziehen, hieße zu einem großen Teil auch Identitätsverlust.
Erst wo der Mensch seiner Vielfältigkeit einen Maßstab anlegt, wird das Leben farbig. Dieser Maßstab ist die Liebe. Für den Christen personalisiert sich die Vollkommenheit der Liebe in Gott. Erst dann schwindet nicht nur die Ungewissheit des Lebens, sondern auch die im Hinblick auf den Tod…

Der Film soll also zum Nachdenken über das eigene Leben und die größeren Ziele des eigenen Daseins anregen.

Die Blechdose – Ein Projekt des Kurses "Dramatisches Gestalten" am Gymnasium und Kolleg St. Matthias in Wolfratshausen-Waldram

—————–

Nach einer Idee von Samuel Gmeindl

mit Dominik Odermatt
Regie: Verena Schinner
Kamera & Schnitt: Alexander Künzel
Sprecher: Samuel Gmeindl (frei nach Jean-Paul Sartre)
Musikauswahl: Moritz Schedler
Requisite: Johanna Schneider
Gesamtleitung: Maximilian Heisler

Weiterlesen

Fahrt der 10. Klassen und Kolleg I nach Hamburg 2016

Mit mehr als 111 Millionen Tagesbesuchern, über fünf Millionen Gästen und über 9,5 Millionen Übernachtungen jährlich ist Hamburg eines der attraktivsten Tourismusziele Deutschlands. Doch warum ist das so? Was hat die Hansestadt, was Berlin, Köln oder Wien nicht haben? Auf unserer Klassenfahrt haben wir es herausgefunden.

Als Hamburg mit der knappen Mehrheit unserer Abstimmung über das Klassenfahrtziel das Rennen machte, war uns noch gar nicht bewusst, dass wir nicht einfach nur in eine Stadt fahren. Auf unserem Trip hatten wir keine langweilige Fischerstadt im Norden Deutschlands, die außer einem großen Hafen und starkem Regen, der scheinbar ununterbrochen gegen die Fensterscheiben peitscht, nichts anderes zu bieten hat. Ganz im Gegenteil: Wir hatten Hamburg, Feelings aus Venedig, Eindrücke einer modernen Großstadt, eine Straße voll Las Vegas, einen abendlichen Kurztrip nach Indien und einen Strandtag in Palma de Mallorca. Und das alles in nur 5 Tagen, was will man mehr?

Am ersten Abend, direkt nach unserer Ankunft von der knapp achtstündigen Reise, ging es also direkt von unserem Hostel nach Las Vegas, oder anders gesagt: Auf die Reeperbahn. Sie ist die zentrale Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Auf ungefähr 930 Metern Länge tummeln sich Nachtclubs, Bars und Diskotheken. Eine obszöner als die andere. Aber keine Angst: Wir waren da nur essen.

Der nächste Tag startete gleich mit einer Stadtrundführung. Über den riesigen Rathausplatz, vorbei an wichtigen historischen Gebäuden und alten Häusern mit Überbleibseln aus der Speicherstadt bekamen wir unsere ersten gigantischen Eindrücke aus Hamburg. Die Mischung des Geschichtlichen und der modernen Großstadt ist wirklich beeindruckend und man solle meinen, in dieser Stadt fühlen sich die unterschiedlichsten Menschen wohl. Genauso beeindruckend war die spätere Hafenrundfahrt. Der Hamburger Hafen ist ein offener Seehafen an der Unterelbe und ist der größte Seehafen Deutschlands und der drittgrößte in Europa, nach Rotterdam und Antwerpen.

Doch nicht nur Hamburg bekamen wir als Stadt zu sehen, zwei Tage verbrachten wir auswärts. Am Dienstag ging es mit dem ICE etwa 65 Kilometer weiter nach Lübeck, eine kreisfreie Großstadt im Südosten von Schleswig-Holstein an der Ostsee. Hier wartete wieder eine Stadtrundführung auf uns. Lübeck ist eine wunderschöne historische Stadt, übersät mit Denkmälern wie den berühmten sieben Türmen und den Stadttoren, die wir direkt zu Beginn besichtigten. Viele denken bei Lübeck bestimmt an das Lübecker-Marzipan. In der Stadt gibt es heute etwa ein Dutzend Marzipan-Fabriken und die Süßigkeit wird weltweit verkauft. Das nächste Ziel an diesem Tag war Travemünde, also der Strandtag in Palma de Mallorca. Gut, der Vergleich ist großzügig. Etwas kälter war es dann doch, aber viel schöner.

Die zweite Stadt auswärts war Cuxhaven, wo wir eine Wattwanderung machten. Watt ist die Fläche, die bei Niedrigwasser während der Gezeitenzone trocken liegt. Es handelt sich um Sand-, Misch,- Schlick- oder Felswatt. Es war dreckig, nass, irgendwie eklig und doch extrem lustig. Cuxhaven liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee und zählt zu den größten Fischereihäfen Deutschlands. Die Wattflächen gehören zum Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer und die Fläche beträgt etwa 13.750 Hektar.

Sicher ein großes Highlight unserer Reise war das Musical Aladdin im Stage Theater Neue Flora. Auf der Bühne spielte sich ein spektakuläres und wirklich märchenhaftes Stück ab. 38 Darsteller sangen und tanzten in traumhaften Kostümen bestickt mit Millionen von originalen Swarovski-Kristallen, die im Licht funkelten und ein atemberaubendes Bühnenbild ergaben. Sicher ein unvergesslicher Abend.

Wir alle haben die Klassenfahrt sehr genossen und wären gerne noch eine Weile länger geblieben. Fünf Tage waren bei Weitem nicht genug um alles zu sehen und zu erleben, doch man soll ja bekanntlich aufhören, wenn’s am schönsten ist.

Cynthia Sraj, 10E

Weiterlesen

In Waldram regnet’s Plastiktüten

Vor den Sommerferien läuft nichts mehr. Diese Legende über die letzten Schultage im Juli haben die Schüler von St. Matthias in Waldram eindrücklich widerlegt. Als die letzten Prüfungen geschrieben, die letzten Korrekturen getätigt sind und die Zeugnisse druckfertig gemacht waren, ging es an Gymnasium und Kolleg noch einmal richtig rund.
Nach der traditionellen Nachprimiz. Mit dem leicht verspätet eintreffenden, Primizianten Markus Lidel aus der Diözese Augsburg und dem – leider verregneten Sommerfest in der Aula des Seminars fand Tags darauf der „Soziale Tag“ statt: Schüler und Lehrer schwärmten aus, um zum Beispiel in einer Ramadama-Aktion die Ränder der B 11 von Müll zu befreien, die Geretsrieder und Wolfratshauser Tafel im Jugendhaus La Vida zu besuchen, Pfleger im AWO-Seniorenheim bei ihrer Arbeit zu unterstützen oder im Pfarrheim St. Josef der Arbeiter beim Generationen-Frühstück zu helfen. Der Tag war ein voller Erfolg – das bestätigten die besuchten Organisationen und Einrichtungen. Zum Abschluss ließ man sich vom Küchenteam mit Gegrilltem und Salaten verwöhnen.
Eine Woche später lud die SMV zum traditionellen Schulfrühstück ein, das drei- bis viermal im Schuljahr stattfindet und nicht zuletzt zum regelmäßigen Frühstücken vor der Schule anregen soll. Um 7.15 Uhr lockte das tolle Sommerwetter Lehrer und Schüler ins Freie. Nur ganz wenige unverbesserliche Langschläfer ließen sich das tolle Frühstücks-Büffet entgehen, doch alle kamen in den Genuss einer verkürzten ersten Schulstunde.
Kaum war alles aufgeräumt und geputzt, regnete es neben der Mensa Plastik. „Dies ist Ihr Kunststoff-Verpackungsmüll, den Sie in den vergangenen vier Monaten produziert haben – elf Kilogramm“,  verkündete Aktions-Sprecher Kilian Steiniger (Klasse 10E). Die zehnten Klassen, allen voran die 10E, hatten Plastikmüll jeder Art zusammengetragen und eine Info-Wand zusammengestellt. Dazu einige dürre Fakten: Die weltweite Kunststoffproduktion beträgt pro Jahr 300 Millionen Tonnen, davon gelangen 10 Millionen Tonnen in die Weltmeere. In jedem Kubik-Kilometer Meer schwimmen mindestens 13.000 Plastikteile.  90 Prozent der Plastikabfälle werden bei uns eingesammelt, knapp die Hälfte davon wird recycelt, der Rest verbrannt. Der Abbau einer Plastiktüte dauert 30 Jahre, der einer Plastikflasche 450 Jahre. In Deutschland werden jährlich 3 Millionen Tonnen Verpackungsmüll aus Kunststoff entsorgt, das entspricht 37 Kilogramm pro Kopf und Jahr. „Die ausgestellte Menge entspricht der Plastikmüll-Produktion eines Menschen in vier Monaten“, erläuterte Kilian Steiniger.
Am Dienstag schauten sich die St.-Matthias-Schüler sich im Kino in aller Früh den Dokumentarfilm „La Buena Vida“ über Kohleabbau und Ressourcenausbeutung in Kolumbien an. Nach dem SMV-Tag am Donnerstag gab es am Freitag nach dem feierlichen Schlussgottesdienst in der Seminarkirche die ersehnten – oder auch gefürchteten – Zeugnisse.

Dieter Klug

Quelle: Isar-Loisachbote, Nr. 174 vom 27.07.2016, Lokales S. 3

Weiterlesen

Sankt Matthias verabschiedet die Abituria 2016

26 Abiturientinnen und Abiturienten haben sich in diesem Jahr erfolgreich den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen unterzogen. Als sie Mitte Juni ihre Ergebnisse erfuhren, konnten sich fünf Schülerinnen und Schüler über eine Eins vor dem Komma freuen. Für diejenigen, die das Ziel knapp verfehlt hatten, bestand die Möglichkeit, in einer mündlichen Zusatzprüfung doch noch ein Happy-End zu erreichen.

Zur Verabschiedung der Abiturienten gehören traditionell der Abistreich, als Höhepunkt die Entlassfeier und schließlich zum Ausklang der Feierlichkeiten der Abiturball.
Der Abistreich zu Beginn der letzten Juni-Woche stand unter dem Motto „Ritas und Dieters Kindergeburtstag“. Wenn man die Leine mit diesen Buchstaben am Schuleingang übersehen hatte, wurde es einem spätestens auf dem Campus der Einrichtung klar: Zu bekannten Kinderliedern im Hintergrund mussten sich die Lehrer bei Kinderspielen gegen Schüler bewähren. Währenddessen hatten es sich die Abiturientinnen und Abiturienten in einer Hüpfburg bequem gemacht.
Mitten im Foyer der Schule – unter einem Berg Luftballons versteckt – stand ein roter Fiat Cinquecento Baujahr 60-er Jahre. In ihm durfte der Schulleiter Claus Pointner Platz nehmen, nachdem ihn einige starken Männer vor den Eingang geschoben hatten, und die Absolventen ließen sich gerne mit ihrem ehemaligen „Chef“ ablichten.
Vor dem Schulgebäude war das Kunstwerk der Einrichtung, die Dreiecke aus Cortenstahl, eingehüllt und die provokante Doppelfrage darauf geschrieben: „Ist dasz Kunst? – Oder kann das weg?“

In jedem Jahr findet in ganz Bayern die Vergabe der Abiturzeugnisse am letzten Freitag im Juni statt.
In St. Matthias ist es üblich, das Fest mit einem feierlichen Gottesdienst beginnen zu lassen. Wegen der großen Zahl an Gästen weicht die Schule dazu in die Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter aus. In diesem Jahr leitete Erzabt Korbinian Birnbacher OSB aus Salzburg die Messe.
In der anschließenden Feierstunde in der Aula erklärten die beiden Abiturientinnen Antonia Vieweg und Sophie Bauerfeind den Zuhörern, was im Laufe Ihrer Schulzeit alles in ihrem Ranzen zeitweise Platz finden musste, um später durch andere Dinge ersetzt zu werden. Schließlich machten Sie deutlich, was von ihrem Unterricht in St. Matthias  noch für die Zukunft zu gebrauchen sei. Schließlich nahmen die jungen Leute aus der Hand des Schulleiters ihre lang ersehnten Reifezeugnisse entgegen. Ein Sektempfang beschloss die offizielle Verabschiedung.
Am Abend luden die Absolventen in dieselbe Aula zum Abiturball. Zunächst wurden die Gäste mit einem feinen italienischen Buffet verwöhnt. Später sorgte die Schulband für Unterhaltung und lockte auf die Tanzfläche.

Thomas Erhard

Weiterlesen

Rekordbeteiligung am Firmenlauf 2016

So viele Teilnehmer wie dieses Mal konnte St. Matthias noch nie aufbieten: 26 Schülerinnen und Schüler, 4 Lehrerinnen und Lehrer und ein Ehemaliger nahmen beim Firmenlauf am 8. Juni die herausfordernden 5,3 km auf sich!
Ausgestattet waren die "Sankt Matthias Runners" mit einem neuen, attraktiven T-Shirt. Wir sagen den Sponsoren vielen Dank!
Das Ergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen: Unser Spitzenreiter, Vitus Schmidt aus der Einführungsklasse, belegte mit knapp unter 21 Minuten den 53. Platz bei über 2500 Teilnehmern. Unsere erste Mannschaft, die drei besten Läufer, belegte den 27. Rang in der Teamwertung.

Ein herzliches Dankeschön allen, die für die Organisation verantwortlich waren, besonders Tomislav Marceta und Frau Hofmeier! Und natürlich ein ebensolches Dankeschön den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich auf die Strecke begeben und alles gegeben haben! Unser Glückwunsch gebührt dem Besten der Schulwertung für seine hervorragende Laufzeit!

Thomas Erhard

Hier die Ergebnisübersicht:

Platz

Laufzeit
53
Vitus Schmidt (Klasse 10E)
20:52
119
Tomislav Marceta (Klasse 10)
22:37
155
Dominik Hager (Klasse 12)
23:17
227
Thomas Erhard
24:04
266
Brandon Brus (Klasse 11)
24:26
282
Samuel Gmeindl (Kolleg II)
24.36
287
Julian Wüste-Rieback (Klasse 11)
24:37
310
Kilian Steiniger (Klasse 10E)
24:53
396
Andreas Mörwald
25:57
445
Robin Heumann (Klasse 10E)
26:26
456
Christoph Schlott (Klasse 10E)
26:30
50
Mareike Hofmeier
26.31
500
Martin Mösenlechner (Klasse 10E)
26:48
601
Mirko Hacker (Klasse 11)
27:44
704
Christian Pensl (Klasse 10)
28:41
839
Daniel Schober (Vorkurs A)
29:56
323
Claudia Schreil (Klasse 10E)
32:06
418
Michel Kubis-Dytrt (Kolleg II)
33:31
434
Shagi Zouri (Vorkurs G)
33:47
470
Sophia Katholnigg (Klasse 10E)
34:13
502
Maike Bartscht (Klasse 11)
34:42
531
Sophie Donat (Vorkurs A)
35:03
576
Lara Schumacher (Klasse 10E)
35:35
711
Claus Pointner
36:09
716
Lisa Egold (Klasse 11)
38:23
934
Stefanie Marko (Klasse 11)
45:52
1367
Alexander Künzel (Kolleg II)
46:18
988
Rita Wieland
49:15
1397
Patrick Gebser (Vorkurs A)
49:19
?
Florian Maucher (Kolleg II)
DNF
Weiterlesen

Lustige Hundemeute drückt die Schulbank

Samstag war im Gymnasium und Kolleg ein ganz normaler Schulsamstag – bis 11.05 Uhr.
Ab 12 Uhr Mittag stürmte eine lustige Hundemeute aus den Autos ihrer Hundeführer, und über den Parkplatz ging’s in die Schule: Auf Einladung und Vermittlung von Lara Scheidmantel (Q 11), die mit ihrem „Schnuffi“, einem Dalmatiner-Border Collie-Mix, mit dabei war, kam Staffelleiterin Nicole Graser mit zahlreichen Vierbeinern und ihren Besitzerinnen und Besitzern zu Besuch, und nicht zuletzt Schulleiter Claus Pointner freute sich über diese Rasselbande.

Die Staffel gibt es erst seit Mai 2014, und seitdem geht der KV Bad Tölz-Wolfratshausen gemeinsam mit der BRK-Staffel Garmisch sowie den Kollegen aus Starnberg und Weilheim und den Johannitern Peißenberg  als SEG Rettungshund Oberland durch Wälder und Fluren, um nach Vermissten zu suchen. „Die spektakulärsten Einsätze sind für uns und unsere Hunde immer die erfolgreichen, glücklichen – wenn die Hunde die Gesuchten lebend finden und wir nicht bergen müssen“, sagt Tina Striebel, die mit einem süßen 10 Wochen alten Knuddelhund, einem edlen Cimarron Uruguayo, der ab und zu schon auf den Namen ‚Simba‘ hört, nach Waldram gekommen war. So wurden in letzter Zeit ein Lebensmüder und eine an Demenz erkrankte Frau gesund und wohlbehalten gefunden, „für Hund und Hundeführer der allerschönste Lohn“.

„Wir sind immer auf der Suche nach Orten wie auch heute dem Gymnasium St. Matthias, wo wir unsere Hunde üben lassen können, besonders Baustofflager mit Tonnen, in denen sich unsere „Vermissten“ verstecken können, aber auch Fabrik- und Lagerhalle oder Abrissgebäude“, so Nicole Graser über ihre begehrten ‚Tatorte‘. Und auf die Frage, welche Hunde als Rettungshund geeignet sind, sagt Dirk Hildebrand, selbst stolzer Besitzer von „Oney“, einem edlen Appenzeller Sennenhund: „Eigentlich jeder Hund, wenn er eine gewisse Größe hat (also keine Yorkshires oder Rehpinscher – zu klein, zu niedrig!)) und durch Wald und Flur stromern kann.“ Und ein Stammbaum ist dabei auch nicht Pflicht, „so mancher Mischling ist noch ambitionierter und einsatzbereiter als ein Rassehund“.

Proben ihres Könnens zeigte auch der Border Collie ‚Joe‘: seine Hundeführerin Elke Hartmann stellte ihm eine ganz schwere Aufgabe und versteckte das „Suchkind“ hinter einem schwarzen Vorhang im Physiksaal. ‚Joe‘ war auf der richtigen Spur, wurde aber nicht fündig – er rannte auf den Flur, wieder zurück, die Spannung stieg. Doch auf einmal schlug er an, und sein Bellen klang stolz und siegreich zugleich.

Wer noch dabei war: ‚Joker‘, ein wunderschöner Labrador an der Seite von ‚Bulli‘, der Working-Keipie ‚Diego‘, der Pointer-Jack-Russell-Mix ‚Luis‘, und natürlich durfte auch der Deutsche Schäferhund ‚Asko‘ nicht fehlen. Mein Liebling aber ist ‚Ginger‘, eine zwei- oder dreijährige Mischlingsdame aus Griechenland. Sie war ein Kettenhund, bevor sie nach Deutschland kam. ‚Ginger‘ sieht aus wie ein ganz großer, hoher Fuchs, und wenn ihre Deutschkenntnisse ausreichen, beginnt auch für sie das Training! Wer ein Übungshaus hat, möge sich bitte bei der ‚Chefin‘ melden: graser.nicole@web.de

Dieter Klug

Weiterlesen

Dichterlesung: Friedrich Brandl

Der oberpfälzische Schriftsteller Friedrich Brandl gastiert zu einer Lesung im Gymnasium und Kolleg St. Matthias.

Termin: Freitag, 22. April, 11.15 – 12.55 Uhr in der Aula der Schule

Friedrich Brandl ist in St. Matthias kein Unbekannter: Er hat hier selbst 1970 die Schule besucht und das Abitur abgelegt. Er ist seiner ehemaligen Schule immer noch als Mitglied des Freundeskreises St. Matthias verbunden. Außerdem kehrt der Schriftsteller bereits zum zweiten Mal an seine Schule zurück, um seine Texte vorzustellen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Herzliche Einladung an alle Interessenten!

Weiterlesen

St. Matthias auf der ILOGA Wolfratshausen

Informieren Sie sich über unsere schulischen Wege zur allgemeinen Hochschulreife (Abitur)!
Wir beraten Sie gerne!

Kommen Sie zur Opens external link in new windowILOGA nach Wolfratshausen!
Von Freitag, 22.04., 10.00 Uhr bis Sonntag 24.04., 17.00 Uhr!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch an unserem Stand Nr. 360 in Halle 3 (Zelt) vor der Loisachhalle!
Weiterlesen

Der Schulkreuzweg

Der Schulkreuzweg 2016 bestand aus nur einer Station: der Seminarkirche. In der Apsis war ein rotes Holzkreuz aufgestellt, um dessen Arme ein Leinentuch drapiert war.
Pfarrer Martin Schnirch erinnerte zu Beginn an das Heilige Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat, und stellte die Andacht unter das Evangelium vom Gericht über die Schafe und die Böcke (Mt 25, 31-46): "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."

Um das Thema der guten Werke greifbarer zu machen, hatte die Fachschaft Religion hatte Herrn Peter Grooten, den Leiter der Geretsrieder und Wolfratshauser Tafel, und Frau Barbara Mehlich, die Vorsitzende des Christophorus-Hospizvereins des Landkreises, eingeladen.

Beide berichteten über die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit: Herr Grooten betonte, dass die Tafel Nahrungsmittel für Bedürftige verteilt, die sonst vernichtet werden würden. Durch das Hinzukommen einer großen Zahl von Flüchtlingen sei die Tafel aktuell an einer Belastungsgrenze angekommen. Da die Zahl der Berechtigten auf beinahe 1000 Personen angestiegen sei, könne jeder nurmehr alle 14 Tage Nahrungsmittel beziehen.
Frau Mehlich erklärte zunächst, worin die spezifische Aufgabe der Sterbebegleiterinnen und -begleiter besteht, um dann die Anforderungen im Alltag zu beschreiben: Wesentliches Ziel der Arbeit sei darauf hinzuarbeiten, dass die Sterbenden sich nicht abgeschoben und alleingelassen fühlen, wenn die Ärzte sagen, dass sie nichts mehr für sie tun können. Sie sollen spüren, dass auch ihr Leben noch einen Wert hat und Ihre Würde geachtet wird. Bei jedem Besuch muss man neu bereit sein, sich auf den kranken Menschen einzulassen, wahrzunehmen, was jeweils im Moment "wichtig" ist, und einfach da zu sein.

Die anschließende Frage der Schüler, welchen Beitrag sie zu dieser ehrenamtlichen Arbeit können, mussten beide Referenten einschränkend beantworten: Herr Grooten, da die Arbeiten auch im Laufe des Vormittags zu erledigen seien, sei direkte Mithilfe für Schüler unmöglich. Frau Mehlich musste ebenfalls verneinen, aber gab den Schülern einen Rat: Wenn sie Freunde erleben, die plötzlich von einer unheilbaren Krankheit oder einem Unglück betroffen sind, dann könnten sie ihnen viel helfen, wenn sie versuchen, Kontakt zu halten, sich für sie zu interessieren und mit ihnen weiterhin möglichst normal umzugehen.

Am Ende des beeindruckenden "Kreuzweges" lag für alle Gottesdienstteilnehmer eine Faltkarte über die "7 Werke der Barmherzigkeit" zum Mitnehmen aus.
Thomas Erhard

Weiterlesen