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Eine Kerze zur Abiturprüfung, eine zum Fachabitur!

In St. Matthias brennen zur Zeit zwei Kerzen! Es ist wieder Abiturprüfung!
Traditionell verzieren dafür die Abiturienten liebevoll und passend eine Kerze, die jeweils an den Tagen der schriftlichen und mündlichen Prüfungen entzündet wird und in der Aula bzw. im Srekretariat brennt.
Die nötigen Materialien dafür und die Werkstatt stellt in jedem Jahr der Missionskreis zur Verfügung. Das ist ein „hauseigener“ Verein, vor allem bestehend aus Schülern und Lehrern, der mit Spenden die Arbeit ehemaliger Schüler in den Entwicklungsländern unterstützt.
In diesem Schuljahr hat sich still und leise eine zweite dazugesellt: Es findet nämlich seit dem Start der FOS St. Matthias im Schuljahr 2017/18 zum ersten Mal für die Schülerinnen und Schüler der Klasse FOS 12 in diesen Tagen die Fachabiturprüfung statt. Die Prüflinge können das Symbol des Heiligen Geistes, der Erkenntnis und des göttlichen Segens gut gebrauchen.
Die Prüfung verläuft nämlich für die Fachoberschülerinnen und -schüler in St. Matthias anders als an staatlichen Schulen: Sie müssen sich neun Prüfungen unterziehen, fünf in schriftlicher, vier in mündlicher Form. Allerdings finden nur die schriftlichen im Hause statt; für die mündlichen müssen sie sich jeweils in der staatlichen Fachoberschule in Unterschleißheim einfinden. Dies alles, weil die FOS St. Matthias, im Gegensatz zu seinem Gymnasium und Kolleg, noch nicht staatlich anerkannt ist.

Thomas Erhard

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Europa – Eine Schicksalsgemeinschaft

Am Freitag, den 17. Mai,knapp eine Woche vor den Wahlen zum Europäischen Parlament, besucht Bernd Posselt von 11:30 bis 13 Uhr das Gymnasium, Kolleg und die FOS Sankt Matthias in Waldram.
Vor der ganzen Schulgemeinschaft wird er die besondere Bedeutung des Projekts Europa gerade auch für Deutschland erläutern.

Bernd Posselt ist ein leidenschaftlicher Europäer. Der 62jährige lebt heute in München und war von 1978 bis 1994 engster politischer Mitarbeiter und Pressesprecher von Dr. Otto von Habsburg und von der ersten Europawahl 1979 an Mitarbeiter und Berater beim Europa-Parlament in Straßburg (Spezialgebiete: Außenpolitik, Ostpolitik, Volksgruppenrecht, Nationalitätenprobleme, Innere Sicherheit).

Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland
Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union Deutschland

Als Mitglied des Europäischen Parlamentes von 1994 bis 2014 war er Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung. In der EVP-Fraktion des Europaparlamentes (Fraktion der Europäischen Volkspartei/Christliche Demokraten) war er u.a. Mitglied der Arbeitsgruppen “Bioethik” sowie “Mittel- und Osteuropa” und “Menschenrechte in Russland”. Als Europa-Abgeordneter war er zudem Mitglied der Interfraktionellen Arbeitsgruppe für Volksgruppen, Regionen und Regionalsprachen, die für ein Europäisches Volksgruppenrecht eintritt. Für seine Menschenrechtsarbeit wurde er 2015 von Präsident Vladimir Putin mit 88 anderen Europäern mit einem Einreiseverbot nach Russland belegt. Seit 1998 ist Bernd Posselt Präsident der Paneuropa-Union Deutschland. Er ist aktiv in der kirchlichen Europa-Arbeit und beim christlich-jüdisch-islamischen Dialog. Mit Pater Anselm Bilgri initiiert er seit 1994 die zweimal jährlich stattfindenden “Christlichen Europa-Tage” in Kloster Andechs/Oberbayern. Von 1996 bis 2004 war er auch Mitglied im Diözesanrat der Erzdiözese München und Freising. Seit 2008 ist Posselt zusätzlich Sprecher (oberster politischer Repräsentant) der Sudetendeutschen Volksgruppe.

Mit seinem Grundsatzreferat wird er den Schülerinnen und Schülern die immense Bedeutung der Europäischen Union vor Augen führen und mit manchen Vorurteilen aufräumen. Im Zuge der Globalisierung, in Zeiten von fake-news und neonationalistischen Tendenzen gerät die europäische Idee aber auch immer mehr unter Druck. Demokratie, Frieden, Freiheit, Sicherheit, Wohlstand, Toleranz und Menschenrechte müssen beinahe tagtäglich aufs Neue erkämpft und verteidigt werden. Vor diesem Hintergrund ist die Europawahl 2019 alles andere als ein beliebiger Termin.

Dass die heutige Jugend durchaus politisch interessiert und aktiv ist, zeigen nicht zuletzt die freitäglichen Fridays-for-future-Demonstrationen. Darüber hinaus sind viele unserer Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal in ihrem Leben zum Urnengang berechtigt. Unsere Schulen wollen damit ihrem Auftrag zur politischen Bildung, zur Herausbildung demokratischen Verständnisses und zur Formung mündiger Staatsbürger gerecht werden.

Andreas Gleixner

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Einführung Schulgeld

Der Rat der “Stiftung St. Matthias Wolfratshausen-Waldram”, die die Schulen und die Wohngemeinschaft St. Matthias trägt, hat beschlossen, ab 1. September 2020 ein monatliches Schulgeld in Höhe von 40 € zu erheben. Pro Schuljahr ist es für 11 Monate zu bezahlen.
Für die Fachoberschule gilt dieser Beschluss nur, wenn sie zu diesem Zeitpunkt die staatliche Anerkennung erlangt hat.

Es wird selbstverständlich eine Geschwisterrregelung geben.
Die Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigten, die außerstande sind, das Schulgeld aufzubringen, können auf Antrag davon befreit werden.

Wir hoffen, dass durch diesen Beitrag niemand vom Besuch des Gymnasiums, des Kollegs oder der Fachoberschule abgehalten wird!

Zu einem Informationsabend zum Thema Schulgeld laden wir  für den 24. September 2019 um 19 Uhr ein. Um gut planen zu können, bitten wir um Anmeldung bis zum 20.09. an info@sankt-matthias.de.

Das Leitungsteam der Einrichtung

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3. Informationsabend

Sie möchten gerne mehr über die zahlreichen Einstiegsmöglichkeiten und Laufbahnen an unserem Gymnasium., dem Kolleg und der FOS erfahren?
Dann verweisen wir Sie auf unseren nächsten

Informationsabend

  • am Mittwoch, dem 3. Juli 2019
  • um 19.00 Uhr
  • in der Schule, Eingang: Thomastraße

Programm:

  • Vorstellung unserer Bildungswege
  • Vorstellung des Angebots “Wohnen Plus” für volljährige Schülerinnen und Schüler
  • Angebot zur Führung durch die Schule und das Wohnheim

Der Schulleiter und weitere Lehrerinnen und Lehrer stehen für Fragen zu einzelnen Fächern zur Verfügung.
Derzeitige Schülerinnen und Schüler aus Gymnasium und Kolleg berichten von ihren Erfahrungen.

Sie haben so Gelegenheit, unsere Schule unverbindlich kennenzulernen und sich einen umfassenden Einblick in unsere Einrichtung und die für Sie möglichen Bildungswege zu verschaffen.

Diejenigen, die nicht warten, sondern sich bereits jetzt für eine unserer Schulen bewerben wollen, senden uns bitte zunächst (per Post, per Mail oder per Einwurf im Briefkasten):

  • ihren Lebenslauf
  • das letzte Zeugnis (wohl meist das jetzige Zwischenzeugnis)
    dazu der wichtige Hinweis: Uns genügt für die Bewerbung die Vorlage einer einfachen Kopie!

Anschließend werden wir einen Termin für ein Vorstellungsgespräch anbieten, in dem alle wichtigen Einzelheiten besprochen werden.

Es sind in jedem Fall noch Bewerbungen für das Schuljahr 2019/20 möglich!
Anmeldeschluss für das Schuljahr 2019/20: Freitag, 19. Juli 2019

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Sieben Minuten für das Klima

Weil die Wogen der Bewegung „Fridays for Future“ auch in St. Matthias Wellen schlugen, hat Schulleiter Ralf Wiechmann kurzerhand am 5. April eine Unterrichtsstunde in eine Stunde für den Klimaschutz umgewidmet.
Zu Beginn setzen einige Schülerinnen und Schüler vor versammelter Schulgemeinschaft in der Aula die augenblickliche Sachlage anschaulich in Szene. Sie hatten auf Initiative des Leiters des Umweltteams OStR Bobe hin ein nur sieben Minuten dauerndes, aber eindrückliches Doku-Drama entworfen:

Auf der einen Seite ruft eine Gruppe Umweltaktivisten, die mit ihren Schildern schnell als Demonstranten zu erkennen sind, die bekannten Parolen, wie „Hopp, hopp, hopp – Kohlestopp!“, „Leute lasst das Auto steh’n, ihr habt Füße um zu geh’n!“ oder „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“
Auf diese Protestrufe reagieren auf der anderen Seite eine Gruppe Politiker ebenfalls mit den allseits bekannten Beschwichtigungsformeln, wie „Ihr habt doch von den globalen Zusammenhängen keine Ahnung! Überlasst die Lösung der Probleme mal den Profis.“ Dazwischen die Aussagen von Wissenschaftlern, die sagen:„Wir Wissenschaftler haben die Faktenlage schon in den letzten drei Jahrzehnten in ihrer ganzen Komplexität erkannt und viele Präventionsmaßnahmen entwickelt und vorgeschlagen.“
Schließlich erklären die Schüler anhand von Tafeln mit Graphiken und Statistiken einige bedenkliche und sich widersprechende Fakten: die bedrohliche Entwicklung der Klimaerwärmung, die unzureichende Reduktion der CO2-Emissionen, den stockenden Ausbau der Windenergie, den schleppenden Verkauf von Elektroautos und die Beschlüsse des Pariser Abkommens von 2015, in dem sich 184 Länder auf gemeinsame Ziele geeinigt haben.
Auf dem Hintergrund dieser Inszenierung entwickelt sich – von Hans Bobe moderiert –  eine rege, aber meist sachliche Diskussion zwischen den Schauspielern, den Schülern und den Lehrern darüber, wo nun am drängendsten und am besten anzusetzen sei, um effektiv Klimaschutz zu betreiben.

Klar war, dass es an der Regierung ist, für die richtigen Weichenstellungen zu sorgen. Einige Redner hoben aber gleichzeitig hervor, dass jeder einzelne dabei mithelfen kann, die CO2-Emissionen zu reduzieren, indem er zum Beispiel das Auto öfter stehen lässt oder seinen Fleischkonsum reduziert.
Zum Schluss regte Schulleiter Wiechmann an zu überlegen, welchen Beitrag die Schulgemeinschaft zum Klimaschutz leisten könnte. Eine Idee könnte sein, bei Schul- und Klassenfahrten in Zukunft aufs Fliegen zu verzichten. Außerdem gab er bekannt, dass die Diözese die Anliegen der Schülerschaft ernstnehmen will. Sie lädt daher am 11. Juli zu einem Klimagipfel ein, auf dem Kardinal Marx die Sorgen von Schülervertretern der diözesanen Schulen und ihre Forderungen anhören und mit ihnen auch über klimafreundliches Handeln an den Schulen reden möchte.
Die Info-Tafeln, die Schilder der “Demonstranten” und das Libretto des Doku-Dramas sind nun bis auf Weiteres im Foyer der Schule der Öffentlichkeit zugänglich.

Thomas Erhard

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Buchstabe für Buchstabe

St. Matthias feiert Patrozinium und verabschiedet Lehrer Heisler

Der 26. Februar war ein wichtiger Tag im Jahreslauf von St. Matthias: Die Schule ehrte ihren Namenspatron, den Heiligen Matthias, mit einem Festgottesdienst. Hauptzelebrant war Pater Felix, im Ordinariat der Erzdiözese für Berufe der Kirche tätig; er kümmert sich auch um die Rekrutierung von neuem Personal. Ihm zur Seite standen Hausherr Prof. Joachim Burkard sowie der Subregens des Münchner Priesterseminars, Benjamin Gnan. Er ist den Waldramern bestens bekannt als ihr ehemaliger Kaplan.
In seiner Predigt ging Pater Felix auf den Losentscheid ein, der Matthias zum Nachfolger des Apostels Judas Ischariot bestimmt hatte. Der Tag stand unter dem Motto Berufung. Rund um den Altar standen Schüler und Lehrer, jeder hatte einen Buchstaben in der Hand, der dieses Wort bildet. „Gott begleitet unser Handeln – die Berufung des Matthias ist die Auserwählung Gottes“, sagte Pater Felix. Sie sei, wie auch Berufungen heute, kein Produkt einer Karriereplanung gewesen, sondern Glück, das Gott ihm und damit auch uns geschenkt habe.
„Bleibt in meiner Liebe“ heiße es im Evangelium, „und Gott hat uns alle zu Menschen gemacht, heute hier versammelt in dieser Schulgerneinschaft. Möge es durch Eure Kraft gelingen – wie bei Eurem Matthias“, gab der Pater den Anwesenden mit auf den Weg. Nach dem Schlusssegen ging es in die Aula zum Markt der Möglichkeiten. Dort waren fünf Stände aufgebaut, unter anderem von der Katholischen Stiftungsfachhochschule; dann ein Info-Stand zum Freiwilligen Sozialen Jahr und einer des „Ambrosianum College“ Tübingen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Es bietet in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen ein Orientierungsjahr für unentschlossene Abiturienten an.
Zuvor wurde Maximilian Heisler, Oberstudienrat im Kirchendienst, nach 36 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Schulleiter Ralf Wiechmann würdigte die Verdienste des Deutsch- und Religionslehrers in einer Rede, die keinen Aspekt Heislers schillernden, begeisternden Persönlichkeit ausließ.
Auch Stiftungsdirektor Burkard und die Religionspädagogische Leiterin Sabrina Niehenke blickten auf drei Jahre gemeinsamer Arbeit zurück.
Schulleiter Wiechmann überreichte ein ganz besonderes Geschenk: Goethes „Faust“, ungekürzt in einer exklusiven, nur in 15 Exemplaren aufgelegten Sonderausgabe – nämlich in Form von Buchstaben-Nudeln: handlich-klein, passt in jeden Kochtopf rein. Dann trat Heisler selbst ans Rednerpult – und sprengte mit einer sehr ausführlichen Rede den Zeitplan.
Dieter Klug

Quelle: Isar-Loisachbote, Nr. 57, vom 08.03.2019, Lokales S. 3

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„Verachtet mir nicht das narrative Element!“

Maximilian Heisler nimmt Abschied von ‚seiner‘ Schule St. Matthias

St. Matthias ist eine kleine Schule – und folgerichtig wird eine Verabschiedung eines “alten” Lehrers auch ganz groß begangen. So ging es anlässlich des Matthias-Patroziniums 2019 am 26. Februar auch Maximilian Heisler, der fast 36 Jahre Lehrer für Deutsch und Katholische Religionslehre war und nun in den literarisch-künstlerischen Ruhestand wechselt.

Maximilian Heisler bei seiner Abschiedsrede am Matthias-Fest im Anschluss an den Festgottesdienst (Foto: Bobe)

Obwohl nicht mehr im Dienst, hielt er in der Hauskirche noch einmal eine ganz besondere Vertretungs-Stunde und sprengte damit den minutiösen Zeitplan der Organisatorin und Religionspädagogischen Leiterin Sabrina Niehenke. „Gute Lehrer sind die, die ihren Schülern auch aus ihrem Leben erzählen.“ Und das tat Max Heisler oft: Sein Unterricht war nie spröde, trocken, langweilig. Egal ob er literarische Gestalten beleuchtete (unvergesslich, wenn er den Hofmarschall von Kalb aus Schillers ‚Kabale und Liebe‘ parodierte) oder biblische Ereignisse, immer hauchte er dem Geschehen Leben ein, immer spielte er ein wenig Theater. Wenn ihm eine Gestalt so richtig nahe kam (abgesehen natürlich von Don Carlos oder Maximilian Schell), dann ist es Lessings Nathan, der Sultan Saladin fragt, ob sich denn nicht alles auf Geschichte gründe. Und natürlich Jesus Christus, „der war der größte Erzähler, den ich kenne“.

Für Heisler, der im Sommer 1983 als ganz junger Mann nach Waldram kam und wie so viele andere hier auch hängen blieb, war die menschliche, wohlwollende Atmosphäre dieser katholischen Schule des Zweiten Bildungsweges ganz entscheidend. Er gedachte zahlreicher ehemaliger Kolleginnen und Kollegen, einige schon verstorben, und dankte im Besonderen seinem Kollegen, seinem Alter Ego Simon Fritz, der in einem Jahr ins Rentnerleben startet: „Wir gingen unzählige Male ins Edeka-Café auf eine Abstands-Tasse, denn man braucht immer ein wenig Abstand zur Schule, als ich noch rauchte eine Zigarettenlänge Abstand“, philosophierte er hintersinnig. Bei diesen Abstands-Messen entstanden dann auch Ideen für Projekte, für Unterrichtsstunden, aber auch für die vielen Kreuzwege vor Ostern: „Wir ließen die Ideen sprühen, gingen zurück in die Schule, und der Hartl (Leonhard Hohenadl, einer der beiden Haustechniker) erstellte eine Machbarkeitsstudie.“ Aber nicht nur das, der Hartl schreinerte, schraubte, nagelte und zimmerte unermüdlich große Kreuze, aber auch Bühnenbilder. Darum ernannte Heisler den Hartl ganz zum Schluss („ich glaube, ich habe dafür überhaupt keine Prokura“) zum Ehrenmitglied der Fachschaft Katholische Religionslehre. Und er schenkte ihm ein doppelseitiges Heisler-Gemälde, vorne Schöpfung mit Gebirge, hinten Strand mit Bikini-Mädchen, gleichsam andere Gebirge.

 So war diese wirklich lange Rede, die alle Rahmen sprengte, eine vergnügliche Reise durch ein langes, spannendes Lehrer-Leben. „Ich erlebte zahlreiche Seminardirektoren und Schulleiter, sie hatten es nicht immer leicht mit mir, aber auch ich nicht mit ihnen“ – man denke nur an Korrekturfristen, Ablage und Verwaltungsvorschriften. Und er dankte der jetzigen Betriebsleiterin Edith Birner: „Wie oft wäre ich verloren gewesen, hättest du mich nicht gerettet“, bekannte er freimütig. Von der Stiftung erhielt er zum Abschied einen ‚echten Heisler‘: Er malte das alte Seminar für das Titelbild der Festschrift 1997 – und darf es für immer behalten.

Nun ist er frei, kann zurückdenken an seine Schüler, an Kollegen, aber kann vor allem ohne Druck und ohne Rotstift lesen, zeichnen, malen, Ab sofort ist es leicht, ein Heisler zu sein!

Dieter Klug

Presse-Echo

 

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Frühjahrstreffen 2019 in Natz

Einladung zum Symposion Tyrolense im Frühjahr 2019
vom 03. bis 05. Mai

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde von St. Matthias!

Unser Frühjahrstreffen findet diesmal am ersten Wochenende im Mai statt.

Ort:                 Pension Überbacher, Fürstenhof, I-39040 Natz (bei Brixen)
Telefon:         von Deutschland aus: 00 39 / 0472 / 41 51 51
Ankunft:        Freitag, 03. Mai  2019, zum Abendessen um 19 Uhr
Abreise:         Sonntag, 05. Mai 2019, nach dem Frühstück

Preis:  Halbpension pro Tag 35 €; Zuschlag für Einzelzimmer 5 €; Kinder bis zu einem Alter von 3 Jahren sind frei, bis zu einem Alter von 12 Jahren zahlen sie die Hälfte.

Anmeldung:  möglichst bis 12. April 2019 direkt bei Familie Überbacher

Am Samstag könnte Mühlbach unser Ziel sein. Man kann dort nicht nur Speck kaufen, sondern bei einem Bummel durch den mittelalterlichen Ortskern historische Ansitze und die bereits Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute Kirche St. Helena bestaunen und einen Cappuccino am Kirchplatz genießen.

So laden wir zu unserem Frühjahrstreffen herzlich ein und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Dr. Karl Braun                        Inge Schmidt              Ralf Wiechmann

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Tag der offenen Tür: 16.03.2019

Tag der offenen Tür in St. Matthias: Die Einrichtung präsentiert sich der Öffentlichkeit:

  • das Gymnasium
  • das Kolleg
  • die Fachoberschule
  • das Wohnangebot

Wann ? – Samstag, 16. März 2019

Uhrzeit ? – 14 Uhr bis 17.00 Uhr

St. Matthias bietet ein außergewöhnliches Programm: Es gibt für alle mittleren Schulabschlüsse einen individuellen Einstieg zum Abitur oder zum Fachbitur – das reale Beispiel für die Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems!

Die Lehrerinnen und Lehrer stellen ihre Fächer vor und stehen für Gespräche zur Verfügung.
Schülerinnen und Schüler berichten aus dem Lernen und Leben in der Schule.

Die Besucherinnen und Besucher können Probestunden erleben.

Wenn Sie sich für den Schulbesuch in St. Matthias interessieren, informieren wir Sie gerne über über unsere vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten und unsere Wege zur allgemeinen bzw. zur Fachhochschulreife.

Bei einer Führung durch die Schule und das Wohnheim können Sie die Räumlichkeiten kennenlernen.
Nicht zuletzt wird für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher gesorgt sein.

Noch ein Hinweis: An diesem Nachmittag laden wir ausdrücklich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung herzlich zu Kaffee und Kuchen ein!
St. Matthias will damit ein Zeichen der Dankbarkeit gegenüber den Menschen zeigen, die am 12. Januar, an einem Samstag, mit großem Einsatz das Dach der Schule vom Schnee befreit haben!
Bringen Sie einfach Ihren Ausweis mit und wir verköstigen Sie!

Die Leitung der Einrichtung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen Sie über Ihren Besuch!

Einladung zum Tag der offenen Tür am Samstag, dem 16. März 2019
Beitrag der Münchner Kirchenzeitung zum Tag der offenen Tür in St. Matthias
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Kleinkunstabend “Alice im Wunderland”

Unter dem Motto “Alice im Wunderland” lud die Q12 am 25. Januar die Schulgemeinschaft, aber auch Gäste zu einem Abend der Kleinkunst ein. Über 100 Schüler, zahlreiche Eltern und auch viele Ehemalige – eine freudige Überraschung! – und weitere Gäste waren voller Erwartung gekommen und sie wurden nicht enttäuscht.Alice (alias Alexa Hafner, Q12) und „Herr Kaninchen“ (alias Josef Gruber, Q12) führten durch das kurze und abwechslungsreiche Programm, das vor allem, aber nicht nur von den Abiturientinnen und Abiturienten gestaltet wurde.

Den passenden Einstieg übernahm das Vokalensemble mit “Alice im Wunderland” unter Leitung des Musiklehrers Tobias Biernat am Flügel.

Anschließend interpretierten Laura Dessel und Sophia Bon (beide Q12) “When we were young” von Adele hinreißend dialogisch – ein erster Höhepunkt des Abends.
Johanna Büntig (Vorkurs B), die schon bei anderen Gelegenheiten durch ihre gelungenen poetischen Kreationen aufgefallen war, regte mit ihren Versen über die Einsamkeit zum Nachdenken an. Seine Gedanken konnte das Publikum bei den virtuos auf der Gitarre vorgetragenen Instrumentalstücken „The shadow of your smile“ von Webster/Mandel, „Nothing else matters“ von Metallic und einer „Romanca d’Espagna“ des Religion- und Sportlehrers Simon Fritz gut verarbeiten. Dann gab Katharina Böhm (Klasse 10) einen Einblick in ihr akrobatisches Können auf dem Einrad.

Quelle: Isar-Loisachbote, Nr. 25 vom 30.01.2019. Lokales S. 2

Zwischendurch kam Alice immer wieder aus dem Staunen über die zauberhaften Vorführungen nicht heraus, während das Kaninchen gar nicht auf sie einging, sondern vor Sorge um den zeitlichen Rahmen des Programms ständig unter Strom stand.
Valérie Schlotts anschließender Text „Einkauf bei Aldi“ machte deutlich, dass sich Menschen über der Präferenz für den Einkauf bei besagter Supermarktkette und andererseits bei “Edeka” und „Rewe“ kompromisslos in den Haaren liegen können.

Die Q12 hatte auch an das leibliche Wohl ihrer Gäste gedacht

Nach der Pause, in der die Besucher das leckere Kuchenbüffet verführte, spielte die Schulband in der Besetzung Eduard Schweighardt, Laura Dessel, Marcus Reiners (alle Q12) und Armin Kolomyjczuk (Q11) den Erfolgssong „Riptide“ des australischen Künstlers Vance Joy.
Lukas Thalbauer (Q12) und Laura Dessel sorgten anschließend mit ihrem banalen Parallel-Regenschirm-Tanz von der rechten zur linken Seite der Bühne für einen lustigen Lückenfüller.

Gefühlvoll wurde es wieder, als Biologielehrer Hans Bobe sich an den Flügel setzte, um “Jazz vom Feinsten“ darzubieten. Er improvisierte und versuchte, wie er mittendrin erklärte, sich dabei an seine Notizzettel in der Hose zu erinnern, auf denen die Tipps „langsam“ und „locker“ standen. Am Ende spielte er Oscar Peterson. Die Musik dieses begnadeten Klavierspielers hatte er bereits als begeisterter Jugendlicher 1978 von einer Aufnahme auf einer Kassette mit dem Live-Mitschnitt „The Paris Concert“ nachgespielt.
Es folgte das Duo Valérie Schlott und Cornelia Mezler mit „Feelings“, einem Tanz im Stile des „Modern Dance“ zu „Down to the second“, choreografiert von Schlott: schlichtweg ein ästhetischer Genuss.

Nach dem isländischen Lied von Laura Dessel am Flügel, konnte Andreas Preuss mit der ausdrucksstarken Interpretation des „Prometheus“ von Wolfgang Goethe das Publikum beeindrucken.
Das Instrumentalensemble, das die flotten „Sechs Ecossaisen“ von Beethoven vortrug, wurde getragen von den beiden talentierten Cellistinnen der Abiturklasse, Sarah Abdul-Rahman und Zoe Schumacher.
Einen Bogen zum Anfang schlug das Vokalensemble durch den erneuten Vortrag des Liedes „Alice im Wunderland“, bevor die Schulband mit „BUM!“ den schlagzeugbestimmten Schlusspunkt der äußerst gelungenen Traumreise setzte.

Ein wunderbarer Abend!

Thomas Erhard

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